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meine (zuweilen kritische) Ansicht über manche Dinge...
An dieser Stelle werde ich
dann und wann meine Sicht der Dinge niederschreiben. Hand auf's
Herz: Das ist fast überall der eigentliche Zweck einer privaten
Internetpräsenz. Das ist natürlich nicht mein einziger Grund: Hier habe
ich ein Forum wo ich meine Ansichten und Meinungen darlegen kann, ohne daß die
Beiträge zuvor auf Konformität der von anderen
Menschen festgelegten Richtlinien und Ansichten
abgeprüft und gegebenfalls genehmigt werden müssen.
Das ist mein Forum zur
Äußerung meiner ur-eigenen Meinung. Ich
werde natürlich jeden Hinweis auf eine etwaige "Entgleisung" prüfen,
aber mich nicht "zensieren" lassen.
Inhalt:
Gedanken
über Bruderschaften
(Juni 2011) Ausflug
nach Absurdistan
(Juni 2011)
Über
"Pastoren" Warum
dieser Teil? Über
die erste Liebe Drangsalierungen Tradition
& Taufe Ein
Wort über Gemeinde
Gedanken
zu Bruderschaften (25. Juni 2011)
Ich muß zugeben,
daß unser Ex-Ex-Pastor mich durch seine Handlungen inspiriert über
Dinge nachzudenken, die ich vorher ignoriert habe. Insofern scheint
sich das Postulat, daß uns alle Dinge zum Guten dienen, zu erfüllen.
Unser verehrter Ex-Ex-Pastor und selbsternannter Gesandter Gottes
ist wieder in den Schoß seiner Bruderschaft gekrochen, nachdem er
nicht mal ganz vor zwei Jahren unter Krokodilstränen und mit gestenreicher
Rhetorik über die Mitgliedschaft eben in dieser Bruderschaft vor
der ganzen Versammlung Buße getan hat. Auch der theatralische Kniefall
mit den zum Himmel erhobenen Armen bleiben den Menschen hier als
schauspielerische Glanzleistung in Erinnerung. Was treibt unseren
Lichtbringer nun dazu, wieder Buße zu tun, diesmal bei seinen damals
verschmähten Brüdern? Warum möchte unser Ex-Ex-Pastor wieder in
den Schoß eines Bundes, der seinen eigenen Aussagen nach den Geist
Gottes dämpft und ganz und gar weltlich handelt? Diese Fragen hatten
mich nachdenklich gemacht.
Nun, ich habe alle
seine eMails die er in einem großen Verteiler wie einen Kübel Schmutzwasser
in die Welt gegossen hat, gelesen. Ich habe auch jene gelesen, die
er mit Bedacht NICHT an mich geschickt hat. Ich habe in diesen eMails
einen roten Faden entdecken können: Der Griff nach der Macht in
der Gemeinde. Dabei kann man unserem selbsternannten Lichtbringer
eine gewisse Bauernschläue nicht ganz absprechen, denn das Vorgehen
zeugt von Planung und einer gewissen Strategie. Um es hier auf einen
kurzen Punkt zu bringen: man neutralisiere die bisherige Leitung
der Gemeinde, indem man diese diffamiert. Dann neutralisiert man
die Vertrauten der geschwächten Leitung und stellt sich selber als
ehemaliger Pastor und in Gottes Wort geschulter Mensch und einziger
Retter dar. Dann besorge man sich Rückendeckung und Sympathien bei
starken Verbündeten, die der Dannenberger Gemeinde und ihrer Entwicklung
kritisch und ablehnend gegenüberstehen. Voilá - Daher das widerliche
Anbiedern bei anderen Gemeinden und dem zuvor verhassten Bund. Nun,
immerhin ist unser Lichtbringer in einer gewissen Erklärungsnot.
Und das entbehrt nicht eines gewissen Charms, besonders wenn er
dies seinen Anhängern das als geistgeleitete Handlung zu vermitteln
versuchen muss.
Ich lese ja dann
und wann in Gottes Wort. Ich habe nirgendwo eine Stelle in Gottes
Wort finden können, welche die Gründung oder Erhaltung eines klerikalen
Bundes anregt noch gutheißt. Ein derartiger Begriff ist nicht einmal
auf die Gruppe der Apostel und Diakone anzuwenden, denn diese werden
ausschließlich als Teil der Gemeinde beschrieben. Der Bund, dem
auch wir eine zeitlang angehört haben ist ein Bund der freikirchlichen
Pfingstgemeinden. Dieser Bund ist tatsächlich alles andere als eine
"Sekte", ich stelle das hier deutlich klar. Den Veröffentlichungen
dieses Bundes kann man entnehmen: Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden
ist eine evangelische Freikirche und eine Körperschaft des öffentlichen
Rechts. Er hat eine kongregational-synodale Struktur mit der Bundeskonferenz
als zentrales Entscheidungsgremium. Die Leitung der örtlichen Gemeinden
geschieht durch Älteste, wobei der Pastor als leitender Ältester
verstanden wird. Die Delegierten, Pastoren und Mitarbeiter der Gemeinden
und Werke im BFP bilden gebietsweise Regionen, in denen sie sich
zu Regionalkonferenzen zusammenfinden.
Der geneigte Leser
möge sich selber fragen, wo die Körperschaft des öffentlichen Rechtes
mit kongregational-synodale Struktur in Gottes Wort vorkommt. Soweit
ich richtig verstanden habe, ist Jesus Christus selbst das Haupt
der Gemeinde. Er ist absolut souverän. Allein diese simple Tatsache
(in jeder Bibel nachzulesen) ist schon ein Widerspruch zu einem
Entscheidungsgremium auf Bundeskonferenzebene. Wer schon mal an
einer Bundeskonferenz teilgenommen hat, kann berichten, daß bei
bestimmten Beschlüssen demokratisch abgestimmt wird. Das erfordert
der Status "körperschaft des öffentlichen Rechtes", aber
mal ehrlich: Hatte Jesus Christus oder seine von ihm ausgesandten
Apostel irgendwo über das Wohl und Wehe einer Gemeinde "demokratisch"
abstimmen lassen?
Interessant ist die
Frage, wer "Mitglied" in diesem Bund werden kann, wir
lesen dazu in den Veröffentlichungen des Bundes freikirchlicher
Pfingstgemeiden: Persönliche Mitgliedschaft der Pastoren und Leiter.
Eine persönliche Mitgliedschaft wird beantragt von den Personen,
die eine theologische Ausbildung an einer Bibelschule (z.B. BERÖA)
gemacht haben, über eine andere theologische Vorbildung verfügen
oder bereits durch eine andere Gemeindebewegung ordiniert und zum
Dienst eingesetzt wurden. In dem Falle sind mit Beginn der Mitgliedschaft
einige Integrationskurse verbunden, die einer guten Orientierung
und einer gemeinsamen Lehrausrichtung im BFP dienen sowie eine Hilfe
zur Integration im BFP darstellen.
Auch wer als Ältester
oder Gemeindeleiter in einer Gemeinde langjährige Leitungserfahrung
sammeln konnte und eine persönliche Berufung zum vollzeitlichen,
geistlichen Dienst empfindet, kann im BFP eine so genannte "Kandidatenausbildung"
absolvieren, die sich neben Gemeindedienst und/oder Berufstätigkeit
gestalten lässt.
Das wollen wir mal
näher beleuchten. Mitglied kann nur werden, wer Pastor oder Leiter
ist. "Leiter" müssen Integrationskurse etc. belegen und
können sich ggf. in eine Kanditatenzeit begeben, wenn sie eine Berufung
zum "vollzeitlichen" geistlichen Dienst "empfinden".
Gut soweit. Halten wir mal fest, daß der hundsgewöhnliche Christ
NICHT Mitglied im BfP werden kann. Das heisst, selbst wenn jemand
ein Amt als Prophet, Evangelist, Apostel oder Lehrer hat, gibt es
keine Aufnahme in diesen Bund. Dieser Bund schließt die Mehrheit
der Christen von der Teilnahme aus: Mitgliedschaft ist auschließlich
für Pastoren offen. Interessanterweise werden Pastoren von anderen
Bünden, die dort ordiniert wurden, auch aufgenommen. Es ist offensichtlich,
dass es hier nur um den "Berufsstand" des Pastoren geht,
nicht um den "Hirten" in der Schrift. Betrachtet man den
BfP mal aus der Hubschraubersperspektive, kann man feststellen,
dass die persönlichen Mitglieder fast alle Pastoren sind. Die anderen
Mitglieder sind unter anderem "Älteste", die auf einer
Bundeskonferenz zusammen mit den Pastoren demokratisch abstimmen,
in welche Richtung sich der Bund "bewegt". Das ist in
Gottes Wort so nicht zu finden. Wer vorgibt, Gottes Willen bestmöglich
zu tun, und dabei eine gewerkschaftsähnliche Struktur benutzt um
Berufsstandsicherung sicherzustellen, handelt nicht wirklich lauter.
Das ist natürlich nur meine persönliche Ur-eigene Meinung. Wer meint,
mich jetzt in der Luft zerreissen zu müssen: Stimmt es NICHT, daß
es bei Konferenzen auch um Pastorengehälter geht? Stimmt es NICHT,
daß es oft beklagt wird, wie sehr Pastoren "leiden" und
schlecht bezahlt sind? Stimmt es NICHT, daß es um die schlechte
Ausstattung mancher Pastorenarbeitsplätzen in den Gemeinden geht?
Stimmt es NICHT, daß zumindest auf einer Konferenz ,an der ich teilnahm,
verbilligte Anzüge für die armen Pastoren zu kaufen gab? etc.
Ich glaube, daß es
den Berufs-Pastor nicht gibt und auch nicht geben soll. Wer nach
BAT bezahlt wird, zwei oder dreimal im Jahr in den Urlaub gehen
kann ... hat es einfach nicht mehr nötig, auf Gott und seine Versorgung
zu vertrauen. Kein felsenfestes Vertrauen in den HERRN, daß ER auch
im nächsten Monat Versorgung gibt, wie er es in SEINEM Wort verspricht.
Berufs-Pastoren sind allesamt Mietlinge, sie werden bezahlt. Ich
kenne viele Menschen, die in Armut leben und trotzdem regelmäßig
ihren 10ten geben. Es wird ihnen ja auch ständig gepredigt. Aber,
mal im Ernst: Auch in bin Leiter und Gründer einer Gemeinde. Ich
müsste mich beim Blick in einen Spiegel erbrechen, wenn ich Geld
von den Armen nehmen würde, um mich über ein üppiges Gehalt und
sozialer Absicherung zu freuen, während auch nur EINER meiner Brüder
und Schwestern Mangel leidet. Ich weiss nicht, wie manche gutsituierte
Pastoren im "vollzeitlichen" Dienst das ohne Ekel vor
sich selbst hinbekommen.
Nun zurück zu unserem
Ex-Ex-Pastor, den den Weg zurück in die Brüderschaft gegangen ist.
Er hat in Dannenberg vergeblich nach der Macht gegriffen, eine klägliche
Aktion
die aussieht wie gewollt und dann doch nicht gekonnt. Die Schafe sind nicht
auf den Scheinheiligen hereingefallen. Die, welche er manipulieren
konnte, kehren ihm Stück für Stück den Rücken zu. Er hat übersehen,
daß nicht ein Bund die Gemeinde "regiert" oder gar Einfluss
hat - Die Dannenberger Gemeinde gehört einzig und allein dem HERRN.
Der Entschluß des selbsternannten Lichtbringers nun wieder in den BfP einzutreten scheint daher
als Kalkül,
als eine taktische Entscheidung. So wie unser Lichtbringer den BfP verteufelt
hat, so sehr wird er diesen nun um des eigenen Vorteils willen,
loben. Er, der gern andere Menschen mit erhobenen Zeigefinger und
den Worten "So spricht der HERR.." zu beeindrucken versucht,
scheint diesen nicht zu kennen oder nicht mehr zu kennen.
Im neuen Testament
wird etwas von bestimmten Gruppierungen berichtet : Die Sadduzäer
und die Pharisäer. Schaut man genauer hin, was berichtet wird und
wie berichtet wird, bleibt wenig schmeichelhaftes an diesen Gruppen.
Auch dort konnten nur bestimmte Menschen Mitglieder werden. Auch
dort gab man an, Gottes Willen bestmöglich zu tun....
Ähnlichkeiten zu
lebenden Personen oder Organisationen sind unbeabsichtigt, aber
offenbar unvermeidlich.
Bis
zum nächsten mal, Thomas
Über Pastoren,
Ex-Pastoren und Ex-Ex-Pastoren oder
: ein Ausflug nach Absurdistan... Juni
2011
In
unserer Gemeinde kam vor ca. 3 Jahren ein Mann und bat um Aufnahme,
er wolle diese Dannenberger Gemeinde als neue geistliche Heimat.
Wir waren zunächst skeptisch, jedoch liessen wir den Mann reden
und hörten ihm zu. So erzählte er uns, daß er ein ehemaliger Pastor
im BfP (Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden) sei, daß er die Gemeinde
in Buxtehude und Schwerin gegründet hätte, daß er dann aber wegen
eines "Burnout-Syndroms" alle Gemeindearbeit "hingeschmissen"
hätte und erstmal eine zeitlang in Spanien gelebt hätte. Dann hätte
Gott ihm persönlich gesagt nach Deutschland zurückzukehren. Sein
Weg von Spanien nach Deutschland führte ihn zunächst nach Lüneburg
zur dortigen BfP-Gemeinde, wo er nach eigenem Bekunden vom dortigen
Pastor "weggebissen" wurde und sich daher von der dortigen
Gemeinde abgewandt hätte.
Wir bedeuteten diesem Mann, daß
es in unserer Gemeinde keinen bezahlten Pastor gibt, noch jemals
geben wird. Wir haben jemanden, der den Dienst des Hirten hat, so
wie es Propheten, Lehrer, Evangelisten und Apostel in unserer kleinen
Gemeinde gibt. So wurden dieser Mann und seine Frau herzlich in
Dannenberg aufgenommen. Mit der Zeit wuchsen bei uns jedoch Zweifel,
ob unsere Entscheidung gesegnet sei. Schon bei der Suche nach größeren
Räumlichkeiten erzählte uns dieser Mann wie man mit Hilfe fingierter
Spendenquittungen einen Vermieter dazu bewegen kann, uns Räumlichkeiten
"billiger" zu überlassen...Wir machtem ihm deutlich, daß
wir so einen Weg auf keinen Fall gehen werden und bekamen schöne
Räume vom HERRN gezeigt. Diese Räume haben wir noch heute
Nach
einer Weile wollte dieser Mann predigen, und wir Älteste ließen
es zu. Aus dieser "Predigt" wurde eine böse Abrechnung
voller Anwürfe und Angriffe auf die "Zeugen Jehovas".
Diese Predigt war alles andere als eine Lehrstunde zur Erbauung
der Gemeinde sondern eher eine perönliche Abrechnung. Wir Älteste
haben diesen Mann dann während seiner "Predigt" gestoppt.
Jemand aus der Gemeinde fragte ihn sogar "Haben diese Menschen
dort nicht auch ein Recht auf die volle Erkenntnis der Wahrheit?
Sollen wir sie verdammen?". Das hätte uns eine noch deutlichere
Warnung sein sollen. Es versteht sich natürlich vollkommen von selbst,
daß wir die Lehren und Ansichten der "Zeugen Jehovas"
zur Gänze ablehnen.
Dieser Mann bedient sich stets grosser
Gesten und gewaltiger Worte. Eines Tages geschah es, daß er um Redezeit
vor der Versammlung bat. Schon gewarnt machten ihm jedoch deutlich,
daß es keine Wiederholung der mißglückten ersten Predigt geben dürfe.
Er verneinte und machte uns deutlich, daß er vor der ganzen Gemeinde
Buße tun wolle. Nun, wir ließen ihn gewähren. Es folgte ein tränenreicher
Soloauftritt mit Schluchzen, weinend und ob der Tränen richtiggehend
demütig zu nennen. Er bat die ganze Versammlung, die Brüder und
die Schwesternum Vergebung, daß er sich dem "Pastoral"-System
hingegeben hat. Gott selber habe ihm nun gesagt, daß er Buße dafür
tun muß, und daß es ihm von Herzem leid täte, einer dieser "Pastoren"
geworden zu sein, der seine Herde beherrscht hat, statt sie zu führen,
daß er sich mitschuldig gemacht hat. Er bereue zutiefst, daß er
Mitglied in einer Organisation geworden ist, die den Geist Gottes
"dämpft" und fleischlich handelt. Das war wirklich bewegend
und verfehlte seine Wirkung nicht : Die Versammlung war gerührt
und er bekam viel Trost zugesprochen.
Das war vor ca. 2 jahren.
Übrigens, heute im Frühjahr 2011 ist der gleiche Mann zu seinen
Ex-"Kollegen" im BfP gegangen und hat wieder mal "Buße"
getan, weil er damals aus dem BfP ausgetreten ist. Man kann jetzt
tatsächlich anfangen zu glauben, daß unser HERR und Gott ja dann
doch nicht so perfekt ist, wie es in der Schrift steht. Wir müssen
ja einen recht wankelmütigen Gott haben : gestern "hü"
und heute "hott".
Da muss sich dieser Ex-Ex-Pastor
nun ein paar unangenehme Fragen gefallen lassen : Hat sich unser
HERR in seinem Fall etwa geirrt? Wenn, nicht ... Wie konnte der
Mann dann in der Versammlung sagen, GOTT hat es ihm aufgetragen,
Buße für das "Pastoralsystem" und die Mitgliedschaft im
BfP zu tun? Und wenn Gott sich doch geirrt hat und wankelmütig zu
sein scheint, weil dieser Mann, der von sich selbst stets behauptet
geistgeleitet zu sein, ja nun wieder Buße für den Austritt getan
hat, wie will er das mit Gottes Wort in Einklang bringen? Wenn Gott
nun nichts von beiden wirklich gesagt haben sollte, dann müßte der
Ex-Ex-Pastor nun zugeben, Gott überhaupt nicht gehört zu haben.
Ich schätze, daß es für unseren selbsternannten "Lichtbringer"
der Dannenberger Gemeinde schwer wird, sich aus dieser Nummer herauszuwinden.
Ich weiss ihr lieben Pastoren vom BfP, daß obwohl ihr mir
Hochmut, Sünde, Stolz, Unbelehrbarkeit, Beratungsresistenz, Parasitentum
(.. und der HERR allein weiß was noch alles...) unterstellt, daß
ihr trotzdem meine Seiten hier im Internet mit Regelmässigkeit aufruft
und tatsächlich lange verweilt. Ich
habe durch die Protokolldateien des SiteServers den Beweis dafür.
Ich hoffe, daß euch das Lesen dieser
Wahrheiten auch so viel Freude bereitete... wie ich Freude hatte,
diese niederzuschreiben. Ach ja... sicher hat das schwarze Schäflein,
daß nun reumütig und bußfertig in euren Schoß der Brüderschaft
zurückgekehrt ist, einiges so nicht erzählt... Hey, das
weiß ich! Aber keine Angst ...ihr könnt hier nach und nach die Wahrheit
nachlesen
- versprochen! Mindestens einmal alle 14 Tage wird aktualisiert
und neues für euch sicher noch unbekanntes Material (grinst) hinzugefügt.
Und ich bediene mich nicht falscher Zeugnisse,böswilliger Verdrehungen
von Zitaten oder gar Gefälligkeitsaussagen von erklärten Gegnern
dieses Ex-Ex-Pastors. Alles was hier steht, hat einen authentischen
Wiedererkennungswert, weil dieser Ex-Ex-Pastor es so wie es hier
steht .. tatsächlich "gelebt" und von sich gegeben hat.
Bevor mir nun jemand mit Rechtsabteilungen drohen sollte..
ich habe alle Protokolldateien des Mailservers und alle diffamierenden
eMails schon rein aus gewisser Weitsicht -gerichtsverwertbar- gesichert.
Und da diese eMails eures reumütigen schwarzen Schafes in Pastorengestalt
nun mal nicht ganz wegzudiskutieren sind, scheue ich mich nicht,
dieses ggf. einem grösseren interessierten Publikum zur Verfügung
zu stellen. Dieser Ex-Ex-Pastor hat ja selbst einen öffentlichen
Verteiler daraus gemacht. Es wird sicher ein grosser Spass, wenn
die gutgläubigen Menschen da draussen mal "hinter" die
Kulissen sehen können. Ihr laßt einen solchen Menschen offen gegen
einen Bruder seine Verfolgung machen und unterstützt dieses noch.
Dieser in das persönliche Fadenkreuz eures Ex-Ex-Pastors geratene afrikanische
Bruder war bei euch sogar "Tagesordnungspunkt" eurer überregionalen
Treffen. Stellt euch mal die Schlagzeilen in der Boulevardpresse
vor, wenn die Lügengebilde eures Ex-Ex-Pastors zusammenfällt
und die Wahrheit ans Licht kommt: "Rassismus und Verfolgung
farbiger Menschen innerhalb einer Körperschaft des öffentliches
Rechtes." Wird bestimmt ein Spass, nicht?
Bis
zum nächsten mal .
Thomas
Sprengstoff
? // August 2009
Aus irgendwelchen unergründlichen
Gründen hatte der Herr offenbar Gefallen daran, mich Gemeinden gründen
zu lassen. Ich habe selber absolut nichts dazu beigetragen. Ich
habe zu keinem Zeitpunkt damit "geprahlt" noch irgendwo
verlautbaren lassen, daß ich mir selbst die Ehre dafür gebe. Im
Gegenteil: Mich verwundert, daß ausgerechnet ich, der so viele
Fehler und Schwächen hat, diesen Dienst machen durfte
- ER, der HERR macht alle Dinge und läßt Dinge geschen, ich bin
lediglich ein kleines Werkzeug in seiner Hand. Ich selbst weiss,
daß nichts Gutes aus mir kommt, aber mit und durch IHM vermag ich
alles. Ich habe noch deutlich die Widerstände und Kämpfe vor
Augen, als die Dannenberger Gemeinde anfing. Es kam wirklich zu
Verleumdungen und persönlichen Diffamierungen. Nun, dadurch lernte
ich, daß es eine biblische Tatsache ist ... daß wir wegen IHM verfolgt werden. Was ich jedoch nicht verstanden habe ist, daß die
Verfolger aus den "eigenen" Reihen kamen.
Ich hatte
mich in meiner damaligen Glaubens-Naivität gefragt, warum gerade
die Menschen, denen man alles anvertraut hatte, die man hoch achtet
.. so seltsam reagieren. Die schwierigsten und am meisten fanatische
Gegner waren.. Pastoren. "Pastor" ist lateinisch
.. und bedeutet .. "Hirte". Mittlerweile
glaube ich zu wissen, warum. Ich schreibe dieses alles hier aus
einem aktuellen Anlass, später dazu mehr.
Ich lernte meine
ersten Schritte im Reich Gottes in einer kleinen Landgemeinde. Freundlich
und klein, aber immer im finanziellen Mangel und voller festgefahrener
Traditionen. Als ich fragte, warum wir einige Dinge anders praktizieren,
als in Gottes Wort beschrieben.. hatte ich schnell den Stempel des
"Querulanten" weg. Ich kann mich noch heute genau an eine
absolut nicht im Scherz gemeinte Anweisung erinnern: "Halte
deinen Mund, setz' dich in Reihe 2 Platz 3, und diene erstmal. Dann
nach 5 bis 6 Jahren können wir mal sehen, ob mit dir etwas anzufangen
ist". Hätte ich das tatsächlich gehorsam ausgeführt, wäre ich
wahrscheinlich bereits im Geiste tot und hohl. Auf jeden Fall unmündig
und schwach im Glauben, der doch stark sein soll. Diese Antwort
erhielt ich, als ich fragte .. ob ich in Dannenberg "evangelisieren"
darf.
Es war die Angst des Verantwortlichen, daß durch die
Gründung einer Gemeinde rund 30 km entfernt, sich einige der "Gemeindemitglieder"
(ich verabscheue diesen Begriff zu tiefst) entschliessen könnten,
auch dorthin zu gehen. Damit würde die ohnehin immer zu dünne Finanzdecke
reißen und die Versorgung des "hauptberuflichen" Pastors
entfallen. Ich durchschaute das schnell. Der aufgebaute
Druck der "Pastoren" in der ganzen Region nützte nichts:
Die Gemeindegründung ließ sich nicht aufhalten, die neue Gemeinde
wächst, es geschehen Heilungen, Befreiungen und Menschen bekehren
sich. An den Früchten sollt ihr sie erkennen.. Dem habe
ich nichts hinzuzufügen.
Der Versuch, in die neue Gemeide
einen "genehmen" Leiter zu plazieren,
scheiterte ebenso, wie der Versuch, die neue Gemeinde als abhängige
"Satellitengemeinde" der "Muttergemeinde" zu
instantieren.
Die Frage bleibt.. warum?
Die
Antwort meine ich in den Briefe des Paulus an die Gemeinde in Korinth
und Ephesus gefunden zu haben. Dort schreibt der Apostel, daß Gott
verschiedene Dienste und Gaben in die Gemeinde gegeben hat. Hier
ein Auszug (Luther) aus dem 1. Brief des Paulus an die Gemeinde
in Korinth, Kapitel 12, 27 -29 :
27 Ihr seid aber
der Leib Christi und Glieder, ein jeglicher nach seinem Teil. 28
Und Gott hat gesetzt in der Gemeinde aufs erste die Apostel, aufs
andere die Propheten, aufs
dritte die Lehrer, danach die Wundertäter, danach die Gaben,
gesund zu machen, Helfer, Regierer,
mancherlei Sprachen. 29 Sind sie alle Apostel? Sind sie alle
Propheten? Sind sie alle Lehrer? Sind
sie alle Wundertäter?
Zu
Beginn meines Glaubenslebens habe ich die Stelle natürlich auch
gelesen - aber offenbar wurde das Wort in mir nicht groß: Ich kannte
keine Gemeinden, wo es diese Dienste gab. Ich kannte nur den "Pastor",
und der ist für alles zuständig und verantwortlich. Von Evangelisation
bis Bibelstunde zur Lehre. Ich hatte den Systemfehler dahinter damals
noch nicht begriffen. Lesen wir mal im Kapitel 4 aus dem Brief,
den der Apostel Paulus an die Gemeinde in Ephesus schrieb. Auch
diese Stellen hatte ich immer und immer wieder gelesen, ohne zu
verstehen :
11 Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt,
etliche aber zu Propheten, etliche zu Evangelisten,
etliche zu Hirten und Lehrern, 12 daß die Heiligen zugerichtet
werden zum Werk des Amts, dadurch der Leib Christi
erbauet werde, 13 bis daß wir alle hinankommen zu einerlei Glauben
und Erkenntnis des Sohnes Gottes
und ein vollkommener Mann werden, der da sei im Maße des vollkommenen
Alters Christi, 14 auf daß wir nicht mehr Kinder seien und uns
wägen und wiegen lassen von allerlei Wind
der Lehre durch Schalkheit der Menschen und Täuscherei, damit sie
uns erschleichen zu verführen. 15
Lasset uns aber rechtschaffen sein in der Liebe und wachsen in allen
Stücken an dem, der das Haupt
ist, Christus....
Wir
lernen daraus, daß Gott einen Grund hat, diese Dienste in die Gemeinde
zu geben. Ohne diese Dienste bleiben wir schwach im Glauben.. uneins
.. anfällig für falsche Lehre und böse Versuchung.. unmündig ..und
vor allem : Wir kommen so nicht in unseren von Gott zugewiesenen
Dienst. Alle die in den Briefen aufgezählten Funktionen
werden in den allermeisten Gemeinden durch den "Pastor"
ausgeübt. Die aufgezählten Folgen .. kennen wir alle zur Genüge.
Den Kirchen laufen die Schäfchen weg .. und mittlerweile sogar den "Freikirchen".
Das wäre für (bitte beachten:) manchen Pastor ja nicht so schlimm...
wenn damit nicht automatisch auch ein Verlust von einem 10. Zahler
verbunden wäre.
Ist der Pastor also schuldig? Nein
! Es ist das "pastorale" System, was diesen Un-
und Irrsinn erzeugt. Es wird den jungen "Pastoren"
offenbar während der Bibelschule ins "Gehirn" gebrannt,
daß das so und eben nur so "richtig" ist. Zudem hat das
für den Berufsstand der Pastoren (vermeintlich) nur Vorteile :
- uneingeschränke Macht über die geistlichen Belange der Gemeinde
- finanzielle Versorgung - geistliche Kontrolle - Absicherung
gegenüber nicht studierten/ordinierten "Konkurrenten" usw. usw.
Manchem ist noch nicht mal aufgefallen, daß
das definitiv SÜNDE ist. Es ist diametral gegen Gottes Wort. Diese
Herrschaften vertrauen den Satzungen eines Bundes und dem
Codex des Berufsstandes weit mehr als dem Wort des eigentlichen Auftraggebers:
Jesus Christus, dem HERRN. Innerhalb von knapp 2ooo Jahren haben
wir eine neue Instanz der Pharisäer in den Reihen derer, die doch
heilig sein sollen...
An einem kleinem Beispiel, das
man so leicht übersehen könnte, will ich etwas aufzeigen, daß das
oben gesagte untermauert. In einem offen Brief schreibt z.B. der
Präsident des Bundes freikirchlicher Pfingstgemeinden in der Anrede
:
-->> Liebe Pastoren und Verantwortliche der Gemeinden unseres
Bundes ....
Aufgefallen?
Erst kommt der "Pastor", dann der Verantortliche
der Gemeinden (Älteste). Das teilt uns Menschen in mindestens 2
Klassen : Pastoren .. und Verantwortliche. Mit einer gewissen Erheiterung
denke ich jetzt an den "hundsgewöhnlichen" Gottesdienstbesucher..
gehört der die 3. Klasse? und wenn ja... wo stehen die "Unbekehrten"?.
Wie würde wohl eine Anrede an alle Menschen aussehen. Wieviele Klassen
gibt es im Ereignishorizont eines Pastors?. Übrigens: alle Apostel
haben niemals explizit an den Pastor der Gemeinde geschrieben ... Wir
sind in Christo alles Kinder Gottes, keiner ist höher oder geringer.
Daran ändert auch kein abgeschlossenes Studium der Theologie etwas.
ich
will das hier jetzt nicht weiter vertiefen (mailt mich, wenn Fragen
dazu sind). Ich möchte, daß wir alle Gottes Willen tun. Vornehmlich
die, die dem HERRN in der Lehre und der Predigt dienen. Macht Schluss
mit diesem "pastoral"-System und kehrt um. Es ist nie
zu spät.
An die jetzt empörten Nörgler : Stimmt es denn
nicht , was ich hier schreibe? Kannst Du mich nur anhand der Schrift
widerlegen? Und bitte: Wir leben im neuen Bund seit Johannes dem
Täufer ( das solltest auch du wissen) - also sei die frohe Botschaft
Grundlage wenn wir uns schon auseinandersetzen wollen ; und eben
NICHT das GESETZ. Ich möchte, daß wir die Menschen dazu anleiten
sich zu bekehren.. sich ihrer Trennung von Gott bewusst zu werden
.. und die frohe Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes anzuhören
.. zu glauben .. und IHN als ihren Erlöser anzunehmen. Wenn mich
jemand anhand der Schrift widerlegt, werde ich ohne Zögern Buße
tun und umkehren.
Und noch etwas ist mir wichtig: Den Menschen,
die mir soviel Kummer und Leid zugefügt hatten, habe ich vergeben.
Ich hege keine "Groll". ich habe das hier sehr deutlich
und ohne Beschönigung geschrieben, es entspricht der Wahrheit. Mein
Antrieb ist keinesfalls "Revanche" oder "Genugtuung",
sondern die Sorge.. daß diese unheiligen Machenschaften auch anderswo
bleibenden Schaden anrichten. Für ein klärendes Gespräch bin ich
*immer* zu haben.
Thomas,
05 August 2009
Wozu denn bloß dieser Teil?
Am 26.November 2004
ist es ein Jahr her, daß ich zu Jesus fand. In der seit meiner
"Wiedergeburt" rasant vergangenen Zeit ist das eine oder andere
"wunderliche" passiert. Dem "Säuglingsalter" im Glauben bin ich wohl
mittlerweile -zumindest ein Stück weit- entwachsen. Ich versuche
stetig
zu lernen und
weiter zu "wachsen". Auf meinem bisherigen Weg bin ich zwar manchmal
vielleicht ein wenig gestrauchelt, aber nie wirklich gestürzt. Und wenn
schon: Ich
weiß, daß Jesus mir aufhilft und mich trägt, wenn ich schwach bin.
Es gab seitens mancher "wohlwollender" Mit-"Christen" viele dieser (von mir so ungewollten) "Ratschläge" und
"Prophezeihungen".
Ich will auch nicht die vielen (ebenfalls
von mir nicht wirklich
gewünschten) "Ermahnungen"
und "Anweisungen"
vergessen. Dieses hat mir oft ein Ärgernis bereitet, und so mancher
Stachel saß schon heftig tief.
Besonders schmerzlich ist es, daß gerade die Mit-"Christen", denen man als "Säugling im Glauben" per sé
vertraut, einem das bitterste Gift ins Herz gießen. Noch fataler ist es
(aus meiner Sicht!), wenn
vermeintlich "berufene religiöse" Mit-"Christen", dem "frisch"
Bekehrten mit dem alttestamentarischem Gesetzeswerk und dem
Vorschriftenkatalog aus den Büchern Mose vehement zu Leibe
rücken: Nur mit Jesu Gnade wird der junge Christ diese schlimmen
Werke ohne Schaden überstehen.
Ich habe nicht vor, mir hier mein "Herz" auszuweinen, oder ein Geheule über
diese Umstände anzustimmen. Ich will und werde auch nicht klagen oder
anprangern. Es sind niemals die Menschen selbst, sondern die Mächte,
die sie treiben. Vielmehr weiß ich, daß jeden Tag viele Menschen
umkehren und zu Jesus finden. Vielleicht bist gerade DU einer dieser
Menschen, die Jesus gerade erkannt haben. Besonders für DICH ist dieser
Teil hier gedacht. Manche geistige "Delle", so manches Ärgerniss, das
ich mir geholt habe, solltest Du Dir ersparen. Statt eigene schlechte
Erfahrungen zu machen, kann man
aus aus Erfahrungen, selbst wenn man sie nicht selbst gemacht hat, lernen.
Über die erste Liebe
Als Jesus sich von mir finden ließ, passierte mit mir etwas sehr
seltsames: Innerlich hatte ich permanent eine Art wohligen
"Rauschzustand". Mein Herz ist voller Liebe für Jesus, jeder Gedanke
kreist um Ihn. Nichts und Niemand kann mich davon abhalten. Einem
frisch "Bekehrten" kann man das gefundene Glück über die eigene
Erettung an den Augen ablesen: Sie strahlen förmlich vor Glück. Auch
das Verhalten ändert sich: Man möchte die ganze Welt umarmen und
möglichst jeden Menschen von seinem Glück erzählen. Es brennt ein
loderndes Feuer in einem und die Funken sprühen...
Das geht eine zeitlang gut. Irgendwann scheinen manche Mit-"Christen" Anstoß und Ärgerniss
daran zu nehmen. Es kommt zunächst zu Aussprüchen wie " ... warte mal ab, Du wirst auch noch
ruhiger" oder "Jaja, die erste
Liebe, das ändert sich aber noch". Nach einer Weile, wenn
die erste Liebe trotz der "Wahrsagerei" immer noch da ist, kommen
Aussagen wie " ... warte mal ab, du
kommst auch noch 'runter. Bilde dir bloss nicht ein, daß das immer so
ist" oder " warte mal ab, bis
du deine ersten Niederlage einfährst - Es gibt nicht nur Siege in Jesus".
Ich weiß nicht, warum diese Mit-"Christen"
dieses machen, und werde das
auch nicht weiter kommentieren. Jedenfalls habe ich mir keinen dieser
Aussprüche wirklich zu Herzen genommen (Obwohl mich manche "Ergüsse"
schon heftigst geärgert haben). Wem bin ich denn gegenüber
verantwortlich? Ich diene doch nur einem Herrn, und nur Ihm bin ich
verantwortlich und nur Er wird mich richten. Niemand sonst ! Mit
anderen Worten gesagt: Ich bin nicht dazu gemacht, den anderen "nach
dem Mund zu reden" oder so zu sein, wie die anderen mich haben möchten,
sondern ausschließlich, um IHM zu dienen, und so zu werden, wie ER mich
haben möchte.
Die "Schlange" wurde in Golgatha durch das vollkommene Opfer Jesu
besiegt ... das heißt, daß der "gesamte Krieg" bereits gewonnen ist. Wenn
dem frisch Bekehrten nun irgendein berufener Mit-"Christ" etwas von Niederlagen
im Zusammenhang mit Jesus erzählt, so ist das schlichtweg falsch. Die
Besorgnis um das Seelenheil erscheint geheuchelt.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß jeder sich auf Jesus blind
verlassen kann. Daher ist es allemal besser, Gottes Wort zunächst aus
dem neuem Testament auf- und anzunehmen, mit Jesus sprechen, d.h.
Beten, und sich möglichst nicht nur in der ersten Zeit an seinen
Vater/seine Mutter im Glauben zu halten. Das übrige "Geschwätz" kann
getrost als "Geräusch" ignoriert werden. Es steht übrigens nirgendwo in
Gottes Wort, daß zwangsweise
eine Depressionsphase bei
jedem Christen eintreten wird
oder muß. Nirgendwo steht im
Wort Gottes
geschrieben, daß das Christsein bedeutet, fortan mit unglücklicher
"Leidensmiene" durchs Leben gehen zu müssen, nachdem man eine Zeit lang
die erste Liebe kosten durfte. Das Gegenteil ist der Fall: Gottes Segen
fällt auf jeden der das will, und Jesus will wahrlich nicht, daß wir
leiden ... dafür liebt er uns zu sehr. Sein "Joch" ist
sanft und leicht. (Matth 11,30)
Und noch etwas: Wir sollen Zeugnis (für andere) sein, Salz und Licht
der Erde (Matth 5,13-14).... Gerade wenn die
Augen vor Glück strahlen und man
selbst von Jesu Liebe voll ist ... kann der Mensch, der noch im
Dunkeln wandelt, die Veränderung in uns erkennen.
Und, wie ist es denn nun mit meiner
ersten Liebe? Ob meine Augen funkeln, kann nur ein anderer
sehen. Das Feuer brennt nach wie vor in mir, zu dem lodernden wilden
Feuers mit dem Funkenflug ist es eine tiefe intensive Glut
hinzugekommen - Die Funken sprühen vielleicht nicht mehr so heftig,
aber daran arbeite ich :)
Gut gemeinte "Ratschläge" und
"Ermahnungen"
... und die zehn Gebote
Mir wurde von vielen Brüdern und Schwestern nahegelegt, unmittelbar
nach der Bekehrung nach den 10 Geboten zu leben und fortan nicht mehr
zu sündigen. Damit war insbesondere das Rauchen und Alkoholgenuss
gemeint. Ich habe
mir das mal auf der geistigen Zunge zergehen lassen. Nachdem ich
feststellen durfte, daß diese Drangsalierung auch bei anderen jungen Christen offenbar mit Lust praktiziert wird,
hier nun meine Sicht der
Dinge.
Besonders der Bruder mit dem Hinweis auf das "sündige" Rauchen ist
jemand, der außerordentlich eifersüchtig ist ... wehe, jemand kommt
seiner Frau zu nahe. Eifersucht ???
Richtig, in diesem Wort steckt SUCHT,
genauso wie die SUCHT
nach Nikotin. Ist denn nun diese Sucht weit
weniger Sünde, als die Sucht nach Nikotin? Sünde bleibt Sünde,
und
Christen wollen eigentlich überhaupt nicht sündigen (tun es aber aus
mancherlei Gründen manchmal doch).
Jesus sagt (Matth 7,5) , bevor Du den Splitter
aus dem Auge Deines Bruders ziehest, entferne erst den Balken aus dem eigenen Auge. Das ist
es: Kurz und treffend.
Es ist wohl richtig, daß man sich untereinander ermahnt und Fehler
korrigiert ... sinnigerweise wird das aber verstärkt nur bei frisch
Bekehrten mit ganzer Strenge und voller Stärke durchgeführt. Manche
"reifere"
und "gesetzten" Mit-"Christen"
bedürfen offensichtlich keiner Korrektur. Ich habe das Messen
mit zweierlei Maß noch nie gemocht und ich hoffe, daß ich selbst nicht
so werde.
Wie war das denn nun bei mir mit dem Rauchen und dem Alkohol?
Irgendwann, plötzlich und für mich unerwartet, hatte ich keinen
"Janker" auf eine Zigarette. Die "Sucht" war weg, von heute auf morgen.
Der Herr schenkt Gnade. Das geht ohne
Bedrohung oder Ermahnung.
Nicht
die Menschen, sondern Jesus "macht" es.
Mit dem Alkoholgenuß ist es
eine andere Sache. Ich bat den Herrn im
Gebet, so schnell wie möglich (Thomas,
wo ist nur Deine Langmut? :) in
meine Berufung zu kommen. Sofort bekam ich in den Kopf ... Alkohol ist
hier ein Problem. Also habe ich IHM gelobt, für die Dauer eines
Jahre
keinen Alkohol mehr zu trinken. Seitdem (Anfang Mai 2004) keinen
Tropfen, nicht mal in den Speisen. Ohne, daß mir irgendetwas
fehlt.
Daher: Es ist sicher nicht verkehrt, den Brüdern und Schwestern in der
Gemeinde zuzuhören ... mehr aber
nicht ! Nur Jesus allein im Gebet um
die Hilfe bei Lösung der Probleme und Sorgen bitten, das reicht. Halte
sich ein jeder junger Christ an seinen Vater/seine Mutter im
Glauben
und höre auf die Stimme des Herrn in Gebet und in der Schrift. Sollten
die Brüder und Schwestern immer noch keine Ruhe geben, so sind die Ältesten
anzusprechen. Es wäre fatal, in Trübsal
aufzugeben und aus eigener Kraft irgendetwas immer wieder erfolglos zu
versuchen, nur weil es andere gesagt haben und darauf bestehen.
Nur durch Jesus haben wir die
Kraft, die Dinge nachhaltig zu ändern.
Dann
der Hinweis auf die 10 Gebote. Hier an dieser Stelle wird es wahrlich
gefährlich: Wer das blinde Einhalten der 10 Gebote einfordert, stellt
sich und den anderen wieder unter das Gesetz. Jesus hat für uns, die
IHN als den Herrn erkannt haben, das Gesetz nicht aufgehoben, sondern
er hat es vollendet oder erfüllt. Dafür hat Jesus sich hingegeben und
das vollkommene Opfer gebracht.
Als Christ steht man nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der
Gnade. Im gesamten neuen Testament werden nur 9 Gebote ausschließlich
mit Hinweis-Charakter (und nicht mehr!) wiederholt. Das Gebot, daß der Sabat zu heiligen ist, fehlt
eigentlich völlig. Kein Wunder, denn
der Sabbat ist
unser Sonnabend und nicht der Sonntag !
Jesus hat es nie von seinen Jüngern eingefordert, den Sabat zu
heiligen. Im Gegenteil : Er stritt mit den Pharisäern und
Schriftgehrten, weil er auch am Sabbat Menschen heilte und Wunder tat (Matth 12,1-14).
Jesus selbst sagt auf die Frage des Phariäers, was das vornehmste Gebot sei, daß "Du
sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit
deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. Das ist das größte
und erste Gebot. Das zweite aber ist diesem gleich: Du sollst deinen
Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängen das
ganze Gesetz und die Propheten".
(Matth 22,36-40)
In der Bergpredigt
und in den Gleichnissen, in denen Jesus sprach, ist
das komplette "Handbuch" zu einem erfüllten segensvollen Leben in
Christus manifestiert. Jesus brachte uns das ewige Leben. Das Gesetz
hingegen brachte den Menschen immer den Tod, denn wer konnte es
halten?
Natürlich halten wir mindestens 9 der Gebote freiwillig und aus Hingabe. Selbst den Sonntag
heiligen die meisten Christen als "Tag des Herrn". Aber nicht aus der
Forderung des Gesetzes begründet , sondern als freiwillige liebende
Hingabe zu unserem Herrn. Jeder Christ, der den heiligen Geist in sich
hat, wird von sich aus nicht mehr sündigen wollen. Wir wissen allein
schon vom Reden des heiligen Geistes
in uns, was falsch und was richtig ist. Wir müssen nur
zuhören.
 Über Tradition und Taufe
ich habe mal mittels Computerhilfe in den OnlineBibeln nachsuchen
lassen, ob es irgendwo in Gottes Wort geschrieben steht, in welchen
Gewändern zum Beispiel eine Taufe durchzuführen sei. Ich habe
keine Stellen gefunden, die das Anlegen von Taufkleidern bei den
"Täuflingen" vorschreibt. Auf die Frage, warum denn in unserer Gemeinde
die Taufe des neu-Christen nur im weißen Taufkleid durchgeführt wird,
antwortete man mir, daß es hier schon immer so gemacht werde. Das sei
hier Tradition.
Ich habe auch gefragt, warum der "Täufling" etliche
Stunden "Taufunterricht" absolvieren muß
(obwohl ich hingegegen die
gemeinsame Zeit mit dem Pastor ausgekostet habe). Auch hier sagte man mir, daß man es hier
immer so gemacht habe und auch weiterhin machen werde, weil es immer so gemacht wurde.
Mir fällt in diesem Zusammenhang immer die Geschichte vom Kämmerer aus
Äthiopien (Apostelgeschichte 8,26-38)
ein, der von Phillipus
getauft wurde. Das ging ohne
Taufkleid. Nicht mal Taufunterricht hatte der Gute, er hatte
unmittelbar zuvor ein Pergament aus dem Alten Testament gelesen. Das
war's. Die Taufe des Kämmerers erfolgte in einem Fluß.
In vielen Gemeinden geschieht die Taufe im
Gemeindehaus im dort befindlichen Taufbecken, wo die Gemeinde voller
Selbstzufriedenheit über den Neu-Bekehrten, vor Witterung und
Wetterunbill geschützt, dem "Taufakt" des "Täuflings" durch den
"Täufer" beiwohnen kann. Anschließend gibt es nettes geselliges
Beisammensein bei Kaffee und Kuchen ... mit "Smalltalk". Einen derartigen Akt
habe ich aber bisher in der gesamten Schrift nicht finden können. Also
scheint es anders praktiziert zu werden, als es in der Schrift steht. Oder untreliege
ich hier einer Täuschung?
Ich sehe in jeglicher Handlung, die man nur aus Gründen der
Tradition in den Häusern Gottes durchführt, eine tote religiöse
Sache. Jesus war am Holz gestorben, er ist aber wieder
auferstanden. Das heißt ganz deutlich : Er ist nun nicht mehr
tot. Sollen wir denn wirklich einen lebendigen Gott mit toten
Handlungen preisen, anbeten oder ehren?
Traditionen werden um der Menschen Willen und Lust gepflegt,
gerade diesen Willen möchte
ich nicht mehr tun und dieser Lust
nicht
mehr anheim fallen....
Eine andere Sache in diesem Zusammenhang: Die Taufe ist ein
wichtiger unabdingbarer Schritt für jeden Menschen, der voll und ganz
in Jesu leben möchte. Dazu stehe ich, und es ist integraler Bestandteil
meines Glaubens-Fundamentes. Aber es gibt Brüder und Schwestern, die
dem frisch
Bekehrten glauben machen wollen, daß man nur durch die Taufe "gerettet"
ist, und nicht vorher.
Das ist Irrlehre und Unsinn !
Dazu folgende Geschichte (Lukas 23,39-43): Als Jesus auf Golgatha
gekreuzigt wurde,
schlug man IHN zwischen zwei gewöhnlichen Kriminellen ans Holz. Der
eine verlästerte Jesus. Der andere aber sagte dem Lästerer, daß sie
(die beiden Kriminellen) zu Recht die Strafe verbüßten. Der da (gemeint
war Jesus) ist aber frei von jeder Schuld. Anschließend bat
dieser, das Jesus an ihn dächte, wenn er in den Himmel fahre. Jesus
sagte ihm, daß er noch am gleichem Tag mit Jesus die Herrrlichkeit
sehen werde.
Was heißt denn das? Allein der Glaube an Jesus und das Bekennen
der eigenen Schuld in Buße macht einen jeden Menschen vor Gott gerecht .
Ein solcher Mensch ist gerettet! Das schreibe sich jeder hinter die
geistigen Ohren:
Nicht aus irgendwelchen Werken oder religiösen Übungen
oder Prozeduren sind wir errettet, sondern allein durch den Glauben
an Jesus Christus, den wiederauferstandenem lebendigen Sohn
Gottes.
Wer etwas anderes erzählt, predigt ein anderes
Evangelium.
 Ein Wort über die Gemeinde
Ein jeder Christ braucht die Gemeinschaft mit anderen Christen. Wir,
die Menschen, die Jesus als den Herrn angenommen haben, sind sein
Leib. Ich bin überzeugt, das jeder Christ eine von Gott bestimmte
Aufgabe und eine Berufung für sein Glaubensleben hat.
Wir brauchen zunächst die Gemeinschaft mit anderen Christen, um im
Glauben zu wachsen. Wir benötigen z.B. Seelsorge und Lehre. Ein jeder
Mensch hat Gaben, die vom Herrn einem jedem Menschen "in die Wiege"
gelegt worden sind. Wir sollen einander dienen, das heißt wir dienen
anderen und andere dienen uns. Das funktioniert am Besten innerhalb
einer Gruppe von Menschen, zu denen man eine engere Beziehung hat : der
Gemeinde.
Nicht immer geht es in einer Gemeinde nur harmonisch zu. Auch scheint in den ersten Gemeinden zur Zeit der
Apostel nicht immer alles nur reibungslos funktioniert zu haben: Siehe
die Apostolischen Briefe oder besser noch die sieben Sendschreiben an
die Gemeinden in der Offenbarung des Johannes. Ich habe mal
darüber nachgedacht, und wem es ähnlich ergeht, kann vielleicht
folgende Gedanken nachvollziehen:
Ich bin vor längerer Zeit mal zur See gefahren, deshalb benutze ich zu
gern "maritime" Gleichnisse: Ich sehe mich als "Kriegsschiff",
das "draußen" außerhalb der Gemeinde Aufgaben zu erfüllen hat. Da
"draußen" haben wir es mit Mächten zu tun ... mit denen wir im Krieg
sind. Obwohl seit Golgatha der gesamte Krieg schon gewonnen ist, gibt
es hier und da mit dem besiegten Feind "Rückzugsgefechte". Da holt man
sich schon mal während der Kampfes die eine oder andere
"Delle". Jedesmal, wenn ein Gefecht oder eine Aufgabe beendet
ist,
geht es für das "lädierte" Schiff in die Werft. Für mich ist die Gemeinde wie
eine Werft. Hier werden die Dellen und Beschädigungen
ausgebessert (Seelsorge), es
werden technische
Verbesserungen und neue Waffensysteme eingebaut (geistiges Wachstum durch Lehre) und
Vorräte sowie Munition für die nächste Aufgabe aufgefüllt (Erbauung durch Lobpreis und Predigt
im Gottesdienst).
Wer schon mal eine Werft besucht hat, weiß, daß es dort nicht nur sanft
und freundlich zugeht. Da gibt es schonmal einen derben Ton, und nicht
immer ist man mit den "Werfties" grün ... Manchmal hat man eigene
Vorstellungen von der Qualität oder Durchführungsgeschwindigkeit der
Werftarbeiten. Dafür haben die "Werfties" manchmal ganz eigene
Vorstellungen von Kooperation und Mitarbeit der Crew.
Daher sollte man nicht vergessen, daß wir alle dem gleichem Herrn
dienen. Jeder an seinem Platz, den der Herr einem zugewiesen hat. Es
ist -zumindest für mich- völlig natürlich, daß es innerhalb des
Gemeindelebens schonmal zu "Meinungsverschiedenheiten" kommen kann.
Diese dürfen aber nicht in einen dauerhaften Streit ausarten.
Spätestens, wenn man keine Lust mehr verspürt, in den Gottesdienst zu
gehen ... oder nicht mehr Gemeinschaft mit den anderen Brüdern und
Schwestern haben möchte, wird's kritisch.
Dann ist ein Gespräch mit
dem Hirten
erforderlich.
 Copyright(c) 2006 Thomas Leu. Alle Rechte vorbehalten.
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