Aus meiner Sicht - kritisches zum Thema
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meine (zuweilen kritische) Ansicht über manche Dinge...

An dieser Stelle werde ich dann und wann meine Sicht der Dinge niederschreiben. Hand auf's Herz: Das ist fast überall der eigentliche Zweck einer privaten Internetpräsenz. Das ist natürlich nicht mein einziger Grund: Hier habe ich ein Forum wo ich meine Ansichten und Meinungen darlegen kann, ohne daß die Beiträge zuvor auf Konformität der von anderen Menschen festgelegten Richtlinien und Ansichten abgeprüft und gegebenfalls genehmigt werden müssen.

Das ist
mein Forum zur Äußerung meiner ur-eigenen Meinung.  Ich werde natürlich jeden Hinweis auf eine etwaige "Entgleisung" prüfen, aber mich nicht "zensieren" lassen.


Inhalt:

Gedanken über Bruderschaften (Juni 2011)
Ausflug nach Absurdistan (Juni 2011)

Über "Pastoren"

Warum dieser Teil?
Über die erste Liebe
Drangsalierungen
Tradition & Taufe
Ein Wort über Gemeinde


                              
Gedanken zu Bruderschaften
    (25. Juni 2011)


Ich muß zugeben, daß unser Ex-Ex-Pastor mich durch seine Handlungen inspiriert über Dinge nachzudenken, die ich vorher ignoriert habe. Insofern scheint sich das Postulat, daß uns alle Dinge zum Guten dienen, zu erfüllen. Unser verehrter Ex-Ex-Pastor und selbsternannter Gesandter Gottes ist wieder in den Schoß seiner Bruderschaft gekrochen, nachdem er nicht mal ganz vor zwei Jahren unter Krokodilstränen und mit gestenreicher Rhetorik über die Mitgliedschaft eben in dieser Bruderschaft vor der ganzen Versammlung Buße getan hat. Auch der theatralische Kniefall mit den zum Himmel erhobenen Armen bleiben den Menschen hier als schauspielerische Glanzleistung in Erinnerung. Was treibt unseren Lichtbringer nun dazu, wieder Buße zu tun, diesmal bei seinen damals verschmähten Brüdern? Warum möchte unser Ex-Ex-Pastor wieder in den Schoß eines Bundes, der seinen eigenen Aussagen nach den Geist Gottes dämpft und ganz und gar weltlich handelt? Diese Fragen hatten mich nachdenklich gemacht.

Nun, ich habe alle seine eMails die er in einem großen Verteiler wie einen Kübel Schmutzwasser in die Welt gegossen hat, gelesen. Ich habe auch jene gelesen, die er mit Bedacht NICHT an mich geschickt hat. Ich habe in diesen eMails einen roten Faden entdecken können: Der Griff nach der Macht in der Gemeinde. Dabei kann man unserem selbsternannten Lichtbringer eine gewisse Bauernschläue nicht ganz absprechen, denn das Vorgehen zeugt von Planung und einer gewissen Strategie. Um es hier auf einen kurzen Punkt zu bringen: man neutralisiere die bisherige Leitung der Gemeinde, indem man diese diffamiert. Dann neutralisiert man die Vertrauten der geschwächten Leitung und stellt sich selber als ehemaliger Pastor und in Gottes Wort geschulter Mensch und einziger Retter dar. Dann besorge man sich Rückendeckung und Sympathien bei starken Verbündeten, die der Dannenberger Gemeinde und ihrer Entwicklung kritisch und ablehnend gegenüberstehen. Voilá - Daher das widerliche Anbiedern bei anderen Gemeinden und dem zuvor verhassten Bund. Nun, immerhin ist unser Lichtbringer in einer gewissen Erklärungsnot. Und das entbehrt nicht eines gewissen Charms, besonders wenn er dies seinen Anhängern das als geistgeleitete Handlung zu vermitteln versuchen muss.

Ich lese ja dann und wann in Gottes Wort. Ich habe nirgendwo eine Stelle in Gottes Wort finden können, welche die Gründung oder Erhaltung eines klerikalen Bundes anregt noch gutheißt. Ein derartiger Begriff ist nicht einmal auf die Gruppe der Apostel und Diakone anzuwenden, denn diese werden ausschließlich als Teil der Gemeinde beschrieben. Der Bund, dem auch wir eine zeitlang angehört haben ist ein Bund der freikirchlichen Pfingstgemeinden. Dieser Bund ist tatsächlich alles andere als eine "Sekte", ich stelle das hier deutlich klar. Den Veröffentlichungen dieses Bundes kann man entnehmen: Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden ist eine evangelische Freikirche und eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Er hat eine kongregational-synodale Struktur mit der Bundeskonferenz als zentrales Entscheidungsgremium. Die Leitung der örtlichen Gemeinden geschieht durch Älteste, wobei der Pastor als leitender Ältester verstanden wird. Die Delegierten, Pastoren und Mitarbeiter der Gemeinden und Werke im BFP bilden gebietsweise Regionen, in denen sie sich zu Regionalkonferenzen zusammenfinden.

Der geneigte Leser möge sich selber fragen, wo die Körperschaft des öffentlichen Rechtes mit kongregational-synodale Struktur in Gottes Wort vorkommt. Soweit ich richtig verstanden habe, ist Jesus Christus selbst das Haupt der Gemeinde. Er ist absolut souverän. Allein diese simple Tatsache (in jeder Bibel nachzulesen) ist schon ein Widerspruch zu einem Entscheidungsgremium auf Bundeskonferenzebene. Wer schon mal an einer Bundeskonferenz teilgenommen hat, kann berichten, daß bei bestimmten Beschlüssen demokratisch abgestimmt wird. Das erfordert der Status "körperschaft des öffentlichen Rechtes", aber mal ehrlich: Hatte Jesus Christus oder seine von ihm ausgesandten Apostel irgendwo über das Wohl und Wehe einer Gemeinde "demokratisch" abstimmen lassen?

Interessant ist die Frage, wer "Mitglied" in diesem Bund werden kann, wir lesen dazu in den Veröffentlichungen des Bundes freikirchlicher Pfingstgemeiden: Persönliche Mitgliedschaft der Pastoren und Leiter. Eine persönliche Mitgliedschaft wird beantragt von den Personen, die eine theologische Ausbildung an einer Bibelschule (z.B. BERÖA) gemacht haben, über eine andere theologische Vorbildung verfügen oder bereits durch eine andere Gemeindebewegung ordiniert und zum Dienst eingesetzt wurden. In dem Falle sind mit Beginn der Mitgliedschaft einige Integrationskurse verbunden, die einer guten Orientierung und einer gemeinsamen Lehrausrichtung im BFP dienen sowie eine Hilfe zur Integration im BFP darstellen.

Auch wer als Ältester oder Gemeindeleiter in einer Gemeinde langjährige Leitungserfahrung sammeln konnte und eine persönliche Berufung zum vollzeitlichen, geistlichen Dienst empfindet, kann im BFP eine so genannte "Kandidatenausbildung" absolvieren, die sich neben Gemeindedienst und/oder Berufstätigkeit gestalten lässt.

Das wollen wir mal näher beleuchten. Mitglied kann nur werden, wer Pastor oder Leiter ist. "Leiter" müssen Integrationskurse etc. belegen und können sich ggf. in eine Kanditatenzeit begeben, wenn sie eine Berufung zum "vollzeitlichen" geistlichen Dienst "empfinden". Gut soweit. Halten wir mal fest, daß der hundsgewöhnliche Christ NICHT Mitglied im BfP werden kann. Das heisst, selbst wenn jemand ein Amt als Prophet, Evangelist, Apostel oder Lehrer hat, gibt es keine Aufnahme in diesen Bund. Dieser Bund schließt die Mehrheit der Christen von der Teilnahme aus: Mitgliedschaft ist auschließlich für Pastoren offen. Interessanterweise werden Pastoren von anderen Bünden, die dort ordiniert wurden, auch aufgenommen. Es ist offensichtlich, dass es hier nur um den "Berufsstand" des Pastoren geht, nicht um den "Hirten" in der Schrift. Betrachtet man den BfP mal aus der Hubschraubersperspektive, kann man feststellen, dass die persönlichen Mitglieder fast alle Pastoren sind. Die anderen Mitglieder sind unter anderem "Älteste", die auf einer Bundeskonferenz zusammen mit den Pastoren demokratisch abstimmen, in welche Richtung sich der Bund "bewegt". Das ist in Gottes Wort so nicht zu finden. Wer vorgibt, Gottes Willen bestmöglich zu tun, und dabei eine gewerkschaftsähnliche Struktur benutzt um Berufsstandsicherung sicherzustellen, handelt nicht wirklich lauter. Das ist natürlich nur meine persönliche Ur-eigene Meinung. Wer meint, mich jetzt in der Luft zerreissen zu müssen: Stimmt es NICHT, daß es bei Konferenzen auch um Pastorengehälter geht? Stimmt es NICHT, daß es oft beklagt wird, wie sehr Pastoren "leiden" und schlecht bezahlt sind? Stimmt es NICHT, daß es um die schlechte Ausstattung mancher Pastorenarbeitsplätzen in den Gemeinden geht? Stimmt es NICHT, daß zumindest auf einer Konferenz ,an der ich teilnahm, verbilligte Anzüge für die armen Pastoren zu kaufen gab? etc.

Ich glaube, daß es den Berufs-Pastor nicht gibt und auch nicht geben soll. Wer nach BAT bezahlt wird, zwei oder dreimal im Jahr in den Urlaub gehen kann ... hat es einfach nicht mehr nötig, auf Gott und seine Versorgung zu vertrauen. Kein felsenfestes Vertrauen in den HERRN, daß ER auch im nächsten Monat Versorgung gibt, wie er es in SEINEM Wort verspricht. Berufs-Pastoren sind allesamt Mietlinge, sie werden bezahlt. Ich kenne viele Menschen, die in Armut leben und trotzdem regelmäßig ihren 10ten geben. Es wird ihnen ja auch ständig gepredigt. Aber, mal im Ernst: Auch in bin Leiter und Gründer einer Gemeinde. Ich müsste mich beim Blick in einen Spiegel erbrechen, wenn ich Geld von den Armen nehmen würde, um mich über ein üppiges Gehalt und sozialer Absicherung zu freuen, während auch nur EINER meiner Brüder und Schwestern Mangel leidet. Ich weiss nicht, wie manche gutsituierte Pastoren im "vollzeitlichen" Dienst das ohne Ekel vor sich selbst hinbekommen.

Nun zurück zu unserem Ex-Ex-Pastor, den den Weg zurück in die Brüderschaft gegangen ist. Er hat in Dannenberg vergeblich nach der Macht gegriffen, eine klägliche Aktion die aussieht wie gewollt und dann doch nicht gekonnt. Die Schafe sind nicht auf den Scheinheiligen hereingefallen. Die, welche er manipulieren konnte, kehren ihm Stück für Stück den Rücken zu. Er hat übersehen, daß nicht ein Bund die Gemeinde "regiert" oder gar Einfluss hat - Die Dannenberger Gemeinde gehört einzig und allein dem HERRN. Der Entschluß des selbsternannten Lichtbringers nun wieder in den BfP einzutreten scheint daher als Kalkül, als eine taktische Entscheidung. So wie unser Lichtbringer den BfP verteufelt hat, so sehr wird er diesen nun um des eigenen Vorteils willen, loben. Er, der gern andere Menschen mit erhobenen Zeigefinger und den Worten "So spricht der HERR.." zu beeindrucken versucht, scheint diesen nicht zu kennen oder nicht mehr zu kennen.

Im neuen Testament wird etwas von bestimmten Gruppierungen berichtet : Die Sadduzäer und die Pharisäer. Schaut man genauer hin, was berichtet wird und wie berichtet wird, bleibt wenig schmeichelhaftes an diesen Gruppen. Auch dort konnten nur bestimmte Menschen Mitglieder werden. Auch dort gab man an, Gottes Willen bestmöglich zu tun....

Ähnlichkeiten zu lebenden Personen oder Organisationen sind unbeabsichtigt, aber offenbar unvermeidlich.

Bis zum nächsten mal,
Thomas


                              


Über Pastoren, Ex-Pastoren und Ex-Ex-Pastoren
     oder : ein Ausflug nach Absurdistan...
     Juni 2011


In unserer Gemeinde kam vor ca. 3 Jahren ein Mann und bat um Aufnahme, er wolle diese Dannenberger Gemeinde als neue geistliche Heimat. Wir waren zunächst skeptisch, jedoch liessen wir den Mann reden und hörten ihm zu. So erzählte er uns, daß er ein ehemaliger Pastor im BfP (Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden) sei, daß er die Gemeinde in Buxtehude und Schwerin gegründet hätte, daß er dann aber wegen eines "Burnout-Syndroms" alle Gemeindearbeit "hingeschmissen" hätte und erstmal eine zeitlang in Spanien gelebt hätte. Dann hätte Gott ihm persönlich gesagt nach Deutschland zurückzukehren. Sein Weg von Spanien nach Deutschland führte ihn zunächst nach Lüneburg zur dortigen BfP-Gemeinde, wo er nach eigenem Bekunden vom dortigen Pastor "weggebissen" wurde und sich daher von der dortigen Gemeinde abgewandt hätte.

Wir bedeuteten diesem Mann, daß es in unserer Gemeinde keinen bezahlten Pastor gibt, noch jemals geben wird. Wir haben jemanden, der den Dienst des Hirten hat, so wie es Propheten, Lehrer, Evangelisten und Apostel in unserer kleinen Gemeinde gibt. So wurden dieser Mann und seine Frau herzlich in Dannenberg aufgenommen. Mit der Zeit wuchsen bei uns jedoch Zweifel, ob unsere Entscheidung gesegnet sei. Schon bei der Suche nach größeren Räumlichkeiten erzählte uns dieser Mann wie man mit Hilfe fingierter Spendenquittungen einen Vermieter dazu bewegen kann, uns Räumlichkeiten "billiger" zu überlassen...Wir machtem ihm deutlich, daß wir so einen Weg auf keinen Fall gehen werden und bekamen schöne Räume vom HERRN gezeigt. Diese Räume haben wir noch heute

Nach einer Weile wollte dieser Mann predigen, und wir Älteste ließen es zu. Aus dieser "Predigt" wurde eine böse Abrechnung voller Anwürfe und Angriffe auf die "Zeugen Jehovas". Diese Predigt war alles andere als eine Lehrstunde zur Erbauung der Gemeinde sondern eher eine perönliche Abrechnung. Wir Älteste haben diesen Mann dann während seiner "Predigt" gestoppt. Jemand aus der Gemeinde fragte ihn sogar "Haben diese Menschen dort nicht auch ein Recht auf die volle Erkenntnis der Wahrheit? Sollen wir sie verdammen?". Das hätte uns eine noch deutlichere Warnung sein sollen. Es versteht sich natürlich vollkommen von selbst, daß wir die Lehren und Ansichten der "Zeugen Jehovas" zur Gänze ablehnen.

Dieser Mann bedient sich stets grosser Gesten und gewaltiger Worte. Eines Tages geschah es, daß er um Redezeit vor der Versammlung bat. Schon gewarnt machten ihm jedoch deutlich, daß es keine Wiederholung der mißglückten ersten Predigt geben dürfe. Er verneinte und machte uns deutlich, daß er vor der ganzen Gemeinde Buße tun wolle. Nun, wir ließen ihn gewähren. Es folgte ein tränenreicher Soloauftritt mit Schluchzen, weinend und ob der Tränen richtiggehend demütig zu nennen. Er bat die ganze Versammlung, die Brüder und die Schwesternum Vergebung, daß er sich dem "Pastoral"-System hingegeben hat. Gott selber habe ihm nun gesagt, daß er Buße dafür tun muß, und daß es ihm von Herzem leid täte, einer dieser "Pastoren" geworden zu sein, der seine Herde beherrscht hat, statt sie zu führen, daß er sich mitschuldig gemacht hat. Er bereue zutiefst, daß er Mitglied in einer Organisation geworden ist, die den Geist Gottes "dämpft" und fleischlich handelt. Das war wirklich bewegend und verfehlte seine Wirkung nicht : Die Versammlung war gerührt und er bekam viel Trost zugesprochen.

Das war vor ca. 2 jahren. Übrigens, heute im Frühjahr 2011 ist der gleiche Mann zu seinen Ex-"Kollegen" im BfP gegangen und hat wieder mal  "Buße" getan, weil er damals aus dem BfP ausgetreten ist. Man kann jetzt tatsächlich anfangen zu glauben, daß unser HERR und Gott ja dann doch nicht so perfekt ist, wie es in der Schrift steht. Wir müssen ja einen recht wankelmütigen Gott haben : gestern "hü" und heute "hott".

Da muss sich dieser Ex-Ex-Pastor nun ein paar unangenehme Fragen gefallen lassen : Hat sich unser HERR in seinem Fall etwa geirrt? Wenn, nicht ... Wie konnte der Mann dann in der Versammlung sagen, GOTT hat es ihm aufgetragen, Buße für das "Pastoralsystem" und die Mitgliedschaft im BfP zu tun? Und wenn Gott sich doch geirrt hat und wankelmütig zu sein scheint, weil dieser Mann, der von sich selbst stets behauptet geistgeleitet zu sein, ja nun wieder Buße für den Austritt getan hat, wie will er das mit Gottes Wort in Einklang bringen? Wenn Gott nun nichts von beiden wirklich gesagt haben sollte, dann müßte der Ex-Ex-Pastor nun zugeben, Gott überhaupt nicht gehört zu haben. Ich schätze, daß es für unseren selbsternannten "Lichtbringer" der Dannenberger Gemeinde schwer wird, sich aus dieser Nummer herauszuwinden.

Ich weiss ihr lieben Pastoren vom BfP, daß obwohl ihr mir Hochmut, Sünde, Stolz, Unbelehrbarkeit, Beratungsresistenz, Parasitentum (.. und der HERR allein weiß was noch alles...) unterstellt, daß ihr trotzdem meine Seiten hier im Internet mit Regelmässigkeit aufruft und tatsächlich lange verweilt. Ich habe durch die Protokolldateien des SiteServers den Beweis dafür.  Ich hoffe, daß euch das Lesen dieser Wahrheiten auch so viel Freude bereitete... wie ich Freude hatte, diese niederzuschreiben. Ach ja... sicher hat das schwarze Schäflein, daß nun reumütig und bußfertig  in euren Schoß der Brüderschaft  zurückgekehrt ist, einiges so nicht erzählt...
Hey, das weiß ich! Aber keine Angst ...ihr könnt hier nach und nach die Wahrheit nachlesen - versprochen!  Mindestens einmal alle 14 Tage wird aktualisiert und neues für euch sicher noch unbekanntes Material (grinst) hinzugefügt. Und ich bediene mich nicht falscher Zeugnisse,böswilliger Verdrehungen von Zitaten oder gar Gefälligkeitsaussagen von erklärten Gegnern dieses Ex-Ex-Pastors. Alles was hier steht, hat einen authentischen Wiedererkennungswert, weil dieser Ex-Ex-Pastor es so wie es hier steht .. tatsächlich "gelebt" und von sich gegeben hat.

Bevor mir nun jemand mit Rechtsabteilungen drohen sollte.. ich habe alle Protokolldateien des Mailservers und alle diffamierenden eMails schon rein aus gewisser Weitsicht -gerichtsverwertbar- gesichert. Und da diese eMails eures reumütigen schwarzen Schafes in Pastorengestalt nun mal nicht ganz wegzudiskutieren sind, scheue ich mich nicht, dieses ggf. einem grösseren interessierten Publikum zur Verfügung zu stellen. Dieser Ex-Ex-Pastor hat ja selbst einen öffentlichen Verteiler daraus gemacht. Es wird sicher ein grosser Spass, wenn die gutgläubigen Menschen da draussen mal "hinter" die Kulissen sehen können. Ihr laßt einen solchen Menschen offen gegen einen Bruder seine Verfolgung machen und unterstützt dieses noch. Dieser in das persönliche Fadenkreuz eures Ex-Ex-Pastors geratene afrikanische Bruder war bei euch sogar "Tagesordnungspunkt" eurer überregionalen Treffen. Stellt euch mal die Schlagzeilen in der Boulevardpresse vor, wenn die Lügengebilde eures Ex-Ex-Pastors zusammenfällt und die Wahrheit ans Licht kommt:  "Rassismus und Verfolgung farbiger Menschen innerhalb einer Körperschaft des öffentliches Rechtes."  Wird bestimmt ein Spass, nicht?

Bis zum nächsten mal .

Thomas

                              


Sprengstoff ? // August 2009

Aus irgendwelchen unergründlichen Gründen hatte der Herr offenbar Gefallen daran, mich Gemeinden gründen zu lassen. Ich habe selber absolut nichts dazu beigetragen. Ich habe zu keinem Zeitpunkt damit "geprahlt" noch irgendwo verlautbaren lassen, daß ich mir selbst die Ehre dafür gebe. Im Gegenteil: Mich verwundert, daß ausgerechnet ich, der so viele Fehler und Schwächen hat, diesen Dienst machen durfte - ER, der HERR macht alle Dinge und läßt Dinge geschen, ich bin lediglich ein kleines Werkzeug in seiner Hand. Ich selbst weiss, daß nichts Gutes aus mir kommt, aber mit und durch IHM vermag ich alles.
Ich habe noch deutlich die Widerstände und Kämpfe vor Augen, als die Dannenberger Gemeinde anfing. Es kam wirklich zu Verleumdungen und persönlichen Diffamierungen. Nun, dadurch lernte ich, daß es eine biblische Tatsache ist ... daß wir wegen IHM verfolgt werden. Was ich jedoch nicht verstanden habe ist, daß die Verfolger aus den "eigenen" Reihen kamen.

Ich hatte mich in meiner damaligen Glaubens-Naivität gefragt, warum gerade die Menschen, denen man alles anvertraut hatte, die man hoch achtet .. so seltsam reagieren. Die schwierigsten und am meisten fanatische Gegner waren.. Pastoren. "Pastor" ist lateinisch .. und bedeutet .. "Hirte". Mittlerweile glaube ich zu wissen, warum. Ich schreibe dieses alles hier aus einem aktuellen Anlass, später dazu mehr.

Ich lernte meine ersten Schritte im Reich Gottes in einer kleinen Landgemeinde. Freundlich und klein, aber immer im finanziellen Mangel und voller festgefahrener Traditionen. Als ich fragte, warum wir einige Dinge anders praktizieren, als in Gottes Wort beschrieben.. hatte ich schnell den Stempel des "Querulanten" weg. Ich kann mich noch heute genau an eine absolut nicht im Scherz gemeinte Anweisung erinnern: "Halte deinen Mund, setz' dich in Reihe 2 Platz 3, und diene erstmal. Dann nach 5 bis 6 Jahren können wir mal sehen, ob mit dir etwas anzufangen ist". Hätte ich das tatsächlich gehorsam ausgeführt, wäre ich wahrscheinlich bereits im Geiste tot und hohl. Auf jeden Fall unmündig und schwach im Glauben, der doch stark sein soll. Diese Antwort erhielt ich, als ich fragte .. ob ich in Dannenberg "evangelisieren" darf.

Es war die Angst des Verantwortlichen, daß durch die Gründung einer Gemeinde rund 30 km entfernt, sich einige der "Gemeindemitglieder" (ich verabscheue diesen Begriff zu tiefst) entschliessen könnten, auch dorthin zu gehen. Damit würde die ohnehin immer zu dünne Finanzdecke reißen und die Versorgung des "hauptberuflichen" Pastors entfallen.
 Ich durchschaute das schnell. Der aufgebaute Druck der "Pastoren" in der ganzen Region nützte nichts: Die Gemeindegründung ließ sich nicht aufhalten, die neue Gemeinde wächst, es geschehen Heilungen, Befreiungen und Menschen bekehren sich. An den Früchten sollt ihr sie erkennen..   Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Der Versuch, in die neue Gemeide einen "genehmen"  Leiter  zu plazieren, scheiterte ebenso, wie der Versuch, die neue Gemeinde als abhängige "Satellitengemeinde" der "Muttergemeinde" zu instantieren.

Die Frage bleibt.. warum?

Die Antwort meine ich in den Briefe des Paulus an die Gemeinde in Korinth und Ephesus gefunden zu haben. Dort schreibt der Apostel, daß Gott verschiedene Dienste und Gaben in die Gemeinde gegeben hat. Hier ein Auszug (Luther) aus dem 1. Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth, Kapitel 12, 27 -29 :

27 Ihr seid aber der Leib Christi und Glieder, ein jeglicher nach seinem Teil.
28 Und Gott hat gesetzt in der Gemeinde aufs erste die Apostel, aufs andere die
      Propheten, aufs dritte die Lehrer, danach die Wundertäter, danach die Gaben,
      gesund zu machen, Helfer, Regierer, mancherlei Sprachen.
29 Sind sie alle Apostel? Sind sie alle Propheten? Sind sie alle Lehrer?
      Sind sie alle Wundertäter?


Zu Beginn meines Glaubenslebens habe ich die Stelle natürlich auch gelesen - aber offenbar wurde das Wort in mir nicht groß: Ich kannte keine Gemeinden, wo es diese Dienste gab. Ich kannte nur den "Pastor", und der ist für alles zuständig und verantwortlich. Von Evangelisation bis Bibelstunde zur Lehre. Ich hatte den Systemfehler dahinter damals noch nicht begriffen. Lesen wir mal im Kapitel 4 aus dem Brief, den der Apostel Paulus an die Gemeinde in Ephesus schrieb.  Auch diese Stellen hatte ich immer und immer wieder gelesen, ohne zu verstehen :

11 Und er hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche aber zu Propheten, etliche zu
      Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern,
12 daß die Heiligen zugerichtet werden zum Werk des Amts, dadurch der Leib
      Christi erbauet werde,
13 bis daß wir alle hinankommen zu einerlei Glauben und Erkenntnis des
     Sohnes Gottes und ein vollkommener Mann werden, der da sei im Maße des
     vollkommenen Alters Christi,
14 auf daß wir nicht mehr Kinder seien und uns wägen und wiegen lassen von allerlei
     Wind der Lehre durch Schalkheit der Menschen und Täuscherei, damit sie uns
     erschleichen zu verführen.
15 Lasset uns aber rechtschaffen sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken
     an dem, der das Haupt ist, Christus....

Wir lernen daraus, daß Gott einen Grund hat, diese Dienste in die Gemeinde zu geben. Ohne diese Dienste bleiben wir schwach im Glauben.. uneins .. anfällig für falsche Lehre und böse Versuchung.. unmündig ..und vor allem : Wir kommen so nicht in unseren von Gott zugewiesenen  Dienst.  Alle die in den Briefen aufgezählten Funktionen werden in den allermeisten Gemeinden durch den "Pastor" ausgeübt.
Die aufgezählten Folgen .. kennen wir alle zur Genüge. Den Kirchen laufen die Schäfchen weg .. und mittlerweile sogar den "Freikirchen". Das wäre für (bitte beachten:) manchen Pastor ja nicht so schlimm... wenn damit nicht automatisch auch ein Verlust von einem 10. Zahler verbunden wäre.

Ist der Pastor also schuldig?  Nein !  Es ist das "pastorale" System, was diesen Un-  und
Irrsinn erzeugt. Es wird den jungen "Pastoren" offenbar während der Bibelschule ins "Gehirn" gebrannt, daß das so und eben nur so "richtig" ist. Zudem hat das für den Berufsstand der Pastoren (vermeintlich) nur Vorteile :

- uneingeschränke Macht über die geistlichen Belange der Gemeinde
- finanzielle Versorgung
- geistliche Kontrolle
- Absicherung gegenüber nicht studierten/ordinierten "Konkurrenten"
usw. usw.

Manchem ist noch nicht mal aufgefallen, daß das definitiv SÜNDE ist. Es ist diametral gegen Gottes Wort. Diese Herrschaften vertrauen den Satzungen eines Bundes und dem Codex des Berufsstandes weit mehr als dem Wort des eigentlichen Auftraggebers: Jesus Christus, dem HERRN. Innerhalb von knapp 2ooo Jahren haben wir eine neue Instanz der Pharisäer in den Reihen derer, die doch heilig sein sollen...  

An einem kleinem Beispiel, das man so leicht übersehen könnte, will ich etwas aufzeigen, daß das oben gesagte untermauert. In einem offen Brief schreibt z.B. der Präsident des Bundes freikirchlicher Pfingstgemeinden in der Anrede :

-->>  
Liebe Pastoren und Verantwortliche der Gemeinden unseres Bundes ....

Aufgefallen? Erst kommt der "Pastor", dann der Verantortliche der Gemeinden (Älteste). Das teilt uns Menschen in mindestens 2 Klassen : Pastoren .. und Verantwortliche. Mit einer gewissen Erheiterung denke ich jetzt an den "hundsgewöhnlichen" Gottesdienstbesucher.. gehört der die 3. Klasse? und wenn ja... wo stehen die "Unbekehrten"?. Wie würde wohl eine Anrede an alle Menschen aussehen. Wieviele Klassen gibt es im Ereignishorizont eines Pastors?. Übrigens: alle Apostel haben niemals explizit an den Pastor der Gemeinde geschrieben ...
Wir sind in Christo alles Kinder Gottes, keiner ist höher oder geringer. Daran ändert auch kein abgeschlossenes Studium der Theologie etwas.

ich will das hier jetzt nicht weiter vertiefen (mailt mich, wenn Fragen dazu sind). Ich möchte, daß wir alle Gottes Willen tun. Vornehmlich die, die dem HERRN in der Lehre und der Predigt dienen. Macht Schluss mit diesem "pastoral"-System und kehrt um. Es ist nie zu spät.


An die jetzt empörten Nörgler : Stimmt es denn nicht , was ich hier schreibe? Kannst Du mich nur anhand der Schrift widerlegen? Und bitte: Wir leben im neuen Bund seit Johannes dem Täufer ( das solltest auch du wissen) - also sei die frohe Botschaft Grundlage wenn wir uns schon auseinandersetzen wollen ; und eben NICHT das GESETZ.
Ich möchte, daß wir die Menschen dazu anleiten sich zu bekehren.. sich ihrer Trennung von Gott bewusst zu werden .. und die frohe Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes anzuhören .. zu glauben .. und IHN als ihren Erlöser anzunehmen. Wenn mich jemand anhand der Schrift widerlegt, werde ich ohne Zögern Buße tun und umkehren.

Und noch etwas ist mir wichtig: Den Menschen, die mir soviel Kummer und Leid zugefügt hatten, habe ich vergeben. Ich hege keine "Groll". ich habe das hier sehr deutlich und ohne Beschönigung geschrieben, es entspricht der Wahrheit. Mein Antrieb ist keinesfalls "Revanche" oder "Genugtuung", sondern die Sorge.. daß diese unheiligen Machenschaften auch anderswo bleibenden Schaden anrichten. Für ein klärendes Gespräch bin ich *immer* zu haben.

Thomas, 05 August 2009

                              

Wozu denn bloß dieser Teil?

Am 26.November 2004 ist es ein Jahr her, daß ich zu Jesus fand. In der seit meiner "Wiedergeburt" rasant vergangenen Zeit ist das eine oder andere "wunderliche" passiert. Dem "Säuglingsalter" im Glauben bin ich wohl mittlerweile -zumindest ein Stück weit- entwachsen. Ich versuche stetig zu lernen und weiter zu "wachsen". Auf meinem bisherigen Weg bin ich zwar manchmal vielleicht ein wenig gestrauchelt, aber nie wirklich gestürzt. Und wenn schon: Ich weiß, daß Jesus mir aufhilft und mich trägt, wenn ich schwach bin.

Es gab seitens mancher
"wohlwollender" Mit-"Christen" viele dieser (von mir so ungewollten) "Ratschläge" und "Prophezeihungen". Ich will auch nicht die vielen (ebenfalls von mir nicht wirklich gewünschten) "Ermahnungen" und "Anweisungen" vergessen. Dieses hat mir oft ein Ärgernis bereitet, und so mancher Stachel saß schon heftig tief.

Besonders schmerzlich ist es, daß gerade die
Mit-"Christen", denen man als "Säugling im Glauben" per sé vertraut, einem das bitterste Gift ins Herz gießen. Noch fataler ist es (aus meiner Sicht!), wenn vermeintlich "berufene religiöse" Mit-"Christen", dem "frisch" Bekehrten mit dem alttestamentarischem Gesetzeswerk und dem Vorschriftenkatalog aus den Büchern Mose vehement zu Leibe rücken:  Nur mit Jesu Gnade wird der junge Christ diese schlimmen Werke ohne Schaden überstehen.

Ich habe nicht vor, mir hier mein "Herz" auszuweinen, oder ein Geheule über diese Umstände anzustimmen. Ich will und werde auch nicht klagen oder anprangern. Es sind niemals die Menschen selbst, sondern die Mächte, die sie treiben. Vielmehr weiß ich, daß jeden Tag viele Menschen umkehren und zu Jesus finden. Vielleicht bist gerade
DU einer dieser Menschen, die Jesus gerade erkannt haben. Besonders für DICH ist dieser Teil hier gedacht. Manche geistige "Delle", so manches Ärgerniss, das ich mir geholt habe, solltest Du Dir ersparen. Statt eigene schlechte Erfahrungen zu machen, kann man aus aus Erfahrungen, selbst wenn man sie nicht selbst gemacht hat, lernen.

                             
 

Über die erste Liebe

Als Jesus sich von mir finden ließ, passierte mit mir etwas sehr seltsames: Innerlich hatte ich permanent eine Art wohligen "Rauschzustand". Mein Herz ist voller Liebe für Jesus, jeder Gedanke kreist um Ihn. Nichts und Niemand kann mich davon abhalten. Einem frisch "Bekehrten" kann man das gefundene Glück über die eigene Erettung an den Augen ablesen: Sie strahlen förmlich vor Glück. Auch das Verhalten ändert sich: Man möchte die ganze Welt umarmen und möglichst jeden Menschen von seinem Glück erzählen.  Es brennt ein loderndes Feuer in einem und die Funken sprühen...

Das geht eine zeitlang gut. Irgendwann
scheinen manche Mit-"Christen" Anstoß und Ärgerniss daran zu nehmen. Es kommt zunächst zu Aussprüchen wie " ... warte mal ab, Du wirst auch noch ruhiger" oder "Jaja, die erste Liebe, das ändert sich aber noch".  Nach einer Weile, wenn die erste Liebe trotz der "Wahrsagerei" immer noch da ist, kommen Aussagen wie " ... warte mal ab, du kommst auch noch 'runter. Bilde dir bloss nicht ein, daß das immer so ist" oder " warte mal ab, bis du deine ersten Niederlage einfährst - Es gibt nicht nur Siege in Jesus". 

Ich weiß nicht, warum diese
Mit-"Christen" dieses machen, und werde das auch nicht weiter kommentieren. Jedenfalls habe ich mir keinen dieser Aussprüche wirklich zu Herzen genommen (Obwohl mich manche "Ergüsse" schon heftigst geärgert haben). Wem bin ich denn gegenüber verantwortlich? Ich diene doch nur einem Herrn, und nur Ihm bin ich verantwortlich und nur Er wird mich richten. Niemand sonst !  Mit anderen Worten gesagt: Ich bin nicht dazu gemacht, den anderen "nach dem Mund zu reden" oder so zu sein, wie die anderen mich haben möchten, sondern ausschließlich, um IHM zu dienen, und so zu werden, wie ER mich haben möchte.

Die "Schlange" wurde in Golgatha durch das vollkommene Opfer Jesu besiegt ... das heißt, daß der "gesamte Krieg"
bereits gewonnen ist. Wenn dem frisch Bekehrten nun irgendein berufener Mit-"Christ" etwas von Niederlagen im Zusammenhang mit Jesus erzählt, so ist das schlichtweg falsch. Die Besorgnis um das Seelenheil erscheint geheuchelt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß jeder sich auf Jesus blind verlassen kann. Daher ist es allemal besser, Gottes Wort
zunächst aus dem neuem Testament auf- und anzunehmen,  mit Jesus sprechen, d.h. Beten, und sich möglichst nicht nur in der ersten Zeit an seinen Vater/seine Mutter im Glauben zu halten. Das übrige "Geschwätz" kann getrost als "Geräusch" ignoriert werden. Es steht übrigens nirgendwo in Gottes Wort, daß zwangsweise eine Depressionsphase bei jedem Christen eintreten wird oder muß. Nirgendwo steht im Wort Gottes geschrieben, daß das Christsein bedeutet, fortan mit unglücklicher "Leidensmiene" durchs Leben gehen zu müssen, nachdem man eine Zeit lang die erste Liebe kosten durfte. Das Gegenteil ist der Fall: Gottes Segen fällt auf jeden der das will, und Jesus will wahrlich nicht, daß wir leiden ... dafür liebt er uns zu sehr.   Sein "Joch" ist sanft und leicht. (Matth 11,30)

Und noch etwas: Wir sollen Zeugnis (für andere) sein, Salz und Licht der Erde
(Matth 5,13-14)....  Gerade wenn die Augen vor Glück strahlen und man selbst von Jesu Liebe voll ist ... kann der Mensch, der noch im Dunkeln wandelt, die Veränderung in uns erkennen.

Und, wie ist es denn nun mit
meiner ersten Liebe?  Ob meine Augen funkeln, kann nur ein anderer sehen. Das Feuer brennt nach wie vor in mir, zu dem lodernden wilden Feuers mit dem Funkenflug ist es eine tiefe intensive Glut hinzugekommen - Die Funken sprühen vielleicht nicht mehr so heftig, aber daran arbeite ich :)


                             
 

Gut gemeinte "Ratschläge" und "Ermahnungen"
... und die zehn Gebote



Mir wurde von vielen Brüdern und Schwestern nahegelegt,
unmittelbar nach der Bekehrung nach den 10 Geboten zu leben und fortan nicht mehr zu sündigen. Damit war insbesondere das Rauchen und Alkoholgenuss gemeint. Ich habe mir das mal auf der geistigen Zunge zergehen lassen. Nachdem ich feststellen durfte, daß diese Drangsalierung auch bei anderen jungen Christen offenbar mit Lust praktiziert wird, hier nun meine Sicht der Dinge.

Besonders der Bruder mit dem Hinweis auf das "sündige" Rauchen ist jemand, der außerordentlich eifersüchtig ist ... wehe, jemand kommt seiner Frau zu nahe.
Eifersucht ???  Richtig, in diesem Wort steckt SUCHT, genauso wie die SUCHT nach Nikotin. Ist denn nun diese Sucht weit weniger Sünde, als die Sucht nach Nikotin?  Sünde bleibt Sünde, und Christen wollen eigentlich überhaupt nicht sündigen (tun es aber aus mancherlei Gründen manchmal doch).

Jesus sagt
(Matth 7,5) , bevor Du den Splitter aus dem Auge Deines Bruders ziehest, entferne erst den Balken aus dem eigenen Auge. Das ist es: Kurz und treffend.

Es ist wohl richtig, daß man sich untereinander ermahnt und Fehler korrigiert ... sinnigerweise wird das aber verstärkt nur bei frisch Bekehrten mit ganzer Strenge und voller Stärke durchgeführt. Manche "reifere" und "gesetzten"
Mit-"Christen" bedürfen offensichtlich keiner Korrektur. Ich habe das Messen mit zweierlei Maß noch nie gemocht und ich hoffe, daß ich selbst nicht so werde.

Wie war das denn nun bei mir mit dem Rauchen und dem Alkohol?  Irgendwann, plötzlich und für mich unerwartet, hatte ich keinen "Janker" auf eine Zigarette. Die "Sucht" war weg, von heute auf morgen.
Der Herr schenkt Gnade. Das geht ohne Bedrohung oder Ermahnung.

Nicht die Menschen, sondern Jesus "macht" es.

Mit dem Alkoholgenuß ist es eine andere Sache. Ich bat den Herrn im Gebet, so schnell wie möglich (Thomas, wo ist nur Deine Langmut? :)  in meine Berufung zu kommen. Sofort bekam ich in den Kopf ... Alkohol ist hier ein Problem. Also habe ich IHM gelobt, für die Dauer eines Jahre keinen Alkohol mehr zu trinken.  Seitdem (Anfang Mai 2004) keinen Tropfen, nicht mal in den Speisen.  Ohne, daß mir irgendetwas fehlt.

Daher: Es ist sicher nicht verkehrt, den Brüdern und Schwestern in der Gemeinde zuzuhören ...
mehr aber nicht ! Nur Jesus allein im Gebet um die Hilfe bei Lösung der Probleme und Sorgen bitten, das reicht. Halte sich ein jeder junger Christ an seinen Vater/seine Mutter im Glauben und höre auf die Stimme des Herrn in Gebet und in der Schrift.
Sollten die Brüder und Schwestern immer noch keine Ruhe geben, so sind die Ältesten anzusprechen. Es wäre fatal, in Trübsal aufzugeben und aus eigener Kraft irgendetwas immer wieder erfolglos zu versuchen, nur weil es andere gesagt haben und darauf bestehen. 


Nur durch Jesus haben wir die Kraft, die Dinge nachhaltig zu ändern
.


Dann der Hinweis auf die 10 Gebote. Hier an dieser Stelle wird es wahrlich gefährlich: Wer das blinde Einhalten der 10 Gebote einfordert, stellt sich und den anderen wieder unter das Gesetz. Jesus hat für uns, die IHN als den Herrn erkannt haben, das Gesetz nicht aufgehoben, sondern er hat es vollendet oder erfüllt. Dafür hat Jesus sich hingegeben und das vollkommene Opfer gebracht.

Als Christ steht man nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade. Im gesamten neuen Testament werden nur 9 Gebote ausschließlich mit Hinweis-Charakter (und nicht mehr!) wiederholt. Das Gebot, daß der
Sabat zu heiligen ist, fehlt eigentlich völlig. Kein Wunder, denn

der Sabbat ist unser Sonnabend und nicht der Sonntag ! 

Jesus hat es nie von seinen Jüngern eingefordert, den Sabat zu heiligen. Im Gegenteil : Er stritt mit den Pharisäern und Schriftgehrten, weil er auch am Sabbat Menschen heilte und Wunder tat
(Matth 12,1-14). Jesus selbst sagt auf die Frage des Phariäers, was das vornehmste Gebot sei, daß "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. Das ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist diesem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten". (Matth 22,36-40)

In der Bergpredigt und in den Gleichnissen, in denen Jesus sprach, ist das komplette "Handbuch" zu einem erfüllten segensvollen Leben in Christus manifestiert. Jesus brachte uns das ewige Leben. Das Gesetz hingegen brachte den Menschen immer den Tod, denn wer konnte es halten? 

Natürlich halten wir mindestens 9 der Gebote
freiwillig und aus Hingabe. Selbst den Sonntag heiligen die meisten Christen als "Tag des Herrn". Aber nicht aus der Forderung des Gesetzes begründet , sondern als freiwillige liebende Hingabe zu unserem Herrn. Jeder Christ, der den heiligen Geist in sich hat, wird von sich aus nicht mehr sündigen wollen. Wir wissen allein schon vom Reden des heiligen Geistes in uns, was falsch und was richtig ist. Wir müssen nur zuhören.



                           

Über Tradition und Taufe

ich habe mal mittels Computerhilfe in den OnlineBibeln nachsuchen lassen, ob es irgendwo in Gottes Wort geschrieben steht, in welchen Gewändern zum Beispiel eine Taufe durchzuführen sei.  Ich habe keine Stellen gefunden, die das Anlegen von Taufkleidern bei den "Täuflingen" vorschreibt. Auf die Frage, warum denn in unserer Gemeinde die Taufe des neu-Christen nur im weißen Taufkleid durchgeführt wird, antwortete man mir, daß es hier schon immer so gemacht werde. Das sei hier
Tradition.

Ich habe auch gefragt, warum der "Täufling" etliche Stunden "Taufunterricht" absolvieren
muß (obwohl ich hingegegen die gemeinsame Zeit mit dem Pastor ausgekostet habe). Auch hier sagte man mir, daß man es hier immer so gemacht habe und auch weiterhin machen werde, weil es immer so gemacht wurde.

Mir fällt in diesem Zusammenhang immer die Geschichte vom Kämmerer aus Äthiopien
(Apostelgeschichte 8,26-38) ein, der von Phillipus getauft wurde. Das ging ohne Taufkleid. Nicht mal Taufunterricht hatte der Gute, er hatte unmittelbar zuvor ein Pergament aus dem Alten Testament gelesen. Das war's. Die Taufe des Kämmerers erfolgte in einem Fluß.

In vielen Gemeinden geschieht die Taufe im Gemeindehaus im dort befindlichen Taufbecken, wo die Gemeinde voller Selbstzufriedenheit über den Neu-Bekehrten, vor Witterung und Wetterunbill geschützt, dem "Taufakt" des "Täuflings" durch den "Täufer" beiwohnen kann. Anschließend gibt es nettes geselliges Beisammensein bei Kaffee und Kuchen ... mit "
Smalltalk". Einen derartigen Akt habe ich aber bisher in der gesamten Schrift nicht finden können. Also scheint es anders praktiziert zu werden, als es in der Schrift steht. Oder untreliege ich hier einer Täuschung?

Ich sehe in jeglicher Handlung, die man nur aus Gründen der  Tradition in den Häusern Gottes durchführt, eine tote religiöse Sache.  Jesus war am Holz gestorben, er ist aber wieder auferstanden. Das heißt ganz deutlich : Er ist nun nicht mehr tot.  Sollen wir denn wirklich einen
lebendigen Gott mit toten Handlungen preisen, anbeten oder ehren?
Traditionen  werden um der Menschen Willen und Lust gepflegt, gerade
diesen Willen möchte ich nicht mehr tun und dieser Lust nicht mehr anheim fallen....

Eine andere Sache in diesem Zusammenhang: Die Taufe ist ein wichtiger unabdingbarer Schritt für jeden Menschen, der voll und ganz in Jesu leben möchte. Dazu stehe ich, und es ist integraler Bestandteil meines Glaubens-Fundamentes. Aber es gibt Brüder und Schwestern, die dem frisch Bekehrten glauben machen wollen, daß man nur durch die Taufe "gerettet" ist, und nicht
vorher.  Das ist Irrlehre und Unsinn !

Dazu folgende Geschichte
(Lukas 23,39-43): Als Jesus auf Golgatha gekreuzigt wurde, schlug man IHN zwischen zwei gewöhnlichen Kriminellen ans Holz. Der eine verlästerte Jesus. Der andere aber sagte dem Lästerer, daß sie (die beiden Kriminellen) zu Recht die Strafe verbüßten. Der da (gemeint war Jesus)  ist aber frei von jeder Schuld. Anschließend bat  dieser, das Jesus an ihn dächte, wenn er in den Himmel fahre. Jesus sagte ihm, daß er noch am gleichem Tag mit Jesus die Herrrlichkeit sehen werde.

Was heißt denn das?  Allein der Glaube an Jesus und das Bekennen der eigenen Schuld in Buße macht einen jeden Menschen vor Gott gerecht . Ein solcher Mensch ist gerettet! Das schreibe sich jeder hinter die geistigen Ohren:


Nicht aus irgendwelchen Werken oder religiösen Übungen oder Prozeduren sind wir errettet, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus, den wiederauferstandenem lebendigen Sohn Gottes


Wer etwas anderes erzählt, predigt ein anderes Evangelium.
                           

Ein Wort über die Gemeinde

Ein jeder Christ braucht die Gemeinschaft mit anderen Christen. Wir, die Menschen, die Jesus als den Herrn  angenommen haben, sind sein Leib. Ich bin überzeugt, das jeder Christ eine von Gott bestimmte Aufgabe und eine Berufung für sein Glaubensleben hat.

Wir brauchen zunächst die Gemeinschaft mit anderen Christen, um im Glauben zu wachsen. Wir benötigen z.B. Seelsorge und Lehre. Ein jeder Mensch hat Gaben, die vom Herrn einem jedem Menschen "in die Wiege" gelegt worden sind. Wir sollen einander dienen, das heißt wir dienen anderen und andere dienen uns. Das funktioniert am Besten innerhalb einer Gruppe von Menschen, zu denen man eine engere Beziehung hat : der Gemeinde.

Nicht immer geht es in einer Gemeinde nur harmonisch zu. Auch scheint in den ersten Gemeinden zur Zeit der Apostel nicht immer alles nur reibungslos funktioniert zu haben: Siehe die Apostolischen Briefe oder besser noch die sieben Sendschreiben an die Gemeinden in der Offenbarung des Johannes.  Ich habe mal darüber nachgedacht, und wem es ähnlich ergeht, kann vielleicht folgende Gedanken nachvollziehen:

Ich bin vor längerer Zeit mal zur See gefahren, deshalb benutze ich zu gern "maritime" Gleichnisse:  Ich sehe mich als "Kriegsschiff", das "draußen" außerhalb der Gemeinde Aufgaben zu erfüllen hat.  Da "draußen" haben wir es mit Mächten zu tun ... mit denen wir im Krieg sind. Obwohl seit Golgatha der gesamte Krieg schon gewonnen ist, gibt es hier und da mit dem besiegten Feind "Rückzugsgefechte". Da holt man sich schon mal während der Kampfes die eine oder andere "Delle".  Jedesmal, wenn ein Gefecht oder eine Aufgabe beendet ist, geht es für das "lädierte" Schiff in die Werft. 
Für mich ist die Gemeinde wie eine Werft. Hier werden die Dellen und Beschädigungen ausgebessert (Seelsorge), es werden technische Verbesserungen und neue Waffensysteme eingebaut (geistiges Wachstum durch Lehre) und Vorräte sowie Munition für die nächste Aufgabe aufgefüllt (Erbauung durch  Lobpreis und Predigt im Gottesdienst).

Wer schon mal eine Werft besucht hat, weiß, daß es dort nicht nur sanft und freundlich zugeht. Da gibt es schonmal einen derben Ton, und nicht immer ist man mit den "Werfties" grün ... Manchmal hat man eigene Vorstellungen von der Qualität oder Durchführungsgeschwindigkeit der Werftarbeiten. Dafür haben die "Werfties" manchmal ganz eigene Vorstellungen von Kooperation und Mitarbeit der Crew.

Daher sollte man nicht vergessen, daß wir alle dem gleichem Herrn dienen. Jeder an seinem Platz, den der Herr einem zugewiesen hat. Es ist -zumindest für mich- völlig natürlich, daß es innerhalb des Gemeindelebens schonmal zu "Meinungsverschiedenheiten" kommen kann. Diese dürfen aber nicht in einen dauerhaften Streit ausarten. Spätestens, wenn man keine Lust mehr verspürt, in den Gottesdienst zu gehen ... oder nicht mehr Gemeinschaft mit den anderen Brüdern und Schwestern haben möchte, wird's kritisch.

Dann ist ein Gespräch mit dem Hirten erforderlich.

                           

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