Webklagelied
Home 
Geistlich 
Persönlich 
Link 
Kontakt 
Impressum 
Downloads 

 

 Home  Webklagelied  Erlebnisse  Bekenntnis  Aus meiner Sicht  dicker Hund 


Ich frage mich, wie es sein kann, daß Menschen dem Okkultismus anhängen und/oder den Satan anbeten. Ich habe Ende Januar 2004 auf einer Forumseite des Gothic-Boards (auch dort scheinen sich die oben Angesprochenen im www zu treffen) einen Eintrag gefunden, der mich wirklich traurig stimmt. In diesem "Beitrag" schreibt der "Autor", daß er wieder mal ein paar Christen in Clenze bepöbelt hatte. Dann frohlockt er, daß die "bepöbelten" Christen sogar daraufhin die  Straßenseite wechselten, und das die Christen endlich wieder Angst hätten.

Ich habe erst daraufhin realisiert, daß die Menschen hier in der Gegend möglicherweise ein Problem haben. Ich habe an einem der nächsten Tage im Internet mal nachgesehen, und habe Sites gefunden, die in einem Nachbarort "beheimatet" sind. Diese sind wirklich gut gemacht - geht jemand unbefangen und ohne vorher zu wissen, wo er sich befindet,  auf diese Seiten, könnte er zum Schluß kommen, auf einer christlichen Internetpräsenz gelandet zu sein. Kein Scherz - von leicht veränderten Bibelpassagen über verfälschte Auslegungen der Schrift, die wirklich nicht einfach zu erkennen sind, bis hin zu Angeboten von Ehe-Seminaren und Edelsteinschmuck ... im ersten Moment sieht man nicht, wessen Geist diese Internetpräsenz "beseelt".

Ich habe viel mit Computern und Internet zu tun ... also habe ich meine Kenntnisse und Skills mal zusammengekratzt und im Web nachgesehen, wer sich "hinter" den Seiten "verbirgt", welche Seiten noch von der Person/Personengruppe "betreut" werden. Ich habe die Verlinkungen nachvollzogen und bin den "Spuren" in Foren und Boards nachgegangen ... und wurde überrascht. Es sieht im Augenblick so aus, als hätten die Christen (egal welcher Coleur) die Zeichen der Zeit völlig verschlafen: während es nur wenige Sites mit christlichen Inhalten gibt , ist der "Gegner" wirklich gut aufgestellt, das gilt für Quantität der Präsenzen als auch für die Qualität der Gestaltung. Überall sind Foren und Boards im Internet, die sich mit ("Gothic-") Rollenspielen, Esotherik und Fantasy befassen, von Personen "unterwandert", die eindeutig den negativen Kräften zuzuordnen sind.

Eigentlich könnte das dem normalen "Durchschnitts-Christen" ja egal sein, die wenigsten "Alten" surfen ja im Web. Genau das ist es eben: Nicht die Alten, sondern die Jugendlichen und Kinder surfen im Web. Und, den Gedanken aus dem vorherigen Absatz mal konsequent zu Ende gedacht:  Unser Nachwuchs findet mehr "belastete" Sites, als Seiten, die dem Herrn gehören. Während die Seiten des Gegners besonders für die Altergruppen von 15 bis 35 gestaltet zu sein scheinen, könnte man als Durchschittssurfer auf christlichen Sites zum Schluss kommen, daß diese für die Altergruppen von 55 bis (Scheintod) konzipiert sind. Die Alten sterben irgendwann mal weg ... den Kindern aber gehört die Zukunft.

Eine andere interessante Entwicklung ist die Kooperation der negativen Kräfte. Satanisten friedlich vereint mit Esotherikern, "LARP"-Rollenspielern, Grufties und Punks. Diese unheilvolle Koalition verlinkt sich untereinander und tauscht sich aus ...

Wie sieht es eigentlich bei den Christen aus? Schon die Vorstellung, das katholische Priester mit Protestanten das Abendmahl gemeinsam teilen, löst ja bekanntlich auf beiden Seiten schon mal Erbrechen aus. Bei den aus Rom gesteuerten Herrschaften wird ein Priester, der das angesprochene trotzdem wagt, diszipliniert. Die ev. Landeskirchen steuern einen "Schmusekurs" mit der modernen Zeit, siehe weibliche Bischöfe, "Homosexuellen-Ehe" und Segnung außerehelicher Lebensgemeinschaften. Und die vielen Christen in Freikirchen sind zur Freude der Schlange zersplittert und unter sich, bis auf wenige Ausnahmen, "spinnefeind".    ( ...und wieder lacht die Schlange)

Ich schätze, daß wir an dieser Stelle noch viel Potential zur nachhaltigen Verbesserung haben. Fühle sich bitte ein jeder geneigter Leser aufgefordert....

Thomas Leu

Copyright(c) 2006 Thomas Leu. Alle Rechte vorbehalten.