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"Space, the final frontier. These are the
voyages of the starship ENTERPRISE. It is continuing missions to
explore strange new worlds , to seek out new life and new zivilisations
- and to boldy go ... where nobody has gone before".
Wer das Glück hatte, die "Star Trek - New Generation" - Folgen im
Original auf dem englischen "Sky One"-Channel über ASTRA zu sehen, kennt diesen Satz. Er hat sicherlich
viele inspiriert, auch mich.
Es war zu der Zeit nicht möglich, ein Schiff der Förderation , sei es
auch nur ein Schiff der Oberth-Klasse, auf dem Computer zu befehligen.
Es gab keine
ausreichend schnelle (bezahlbare) Hardware. Ganz zu schweigen von der
Software. Es
gab aber eine Alternative : Frontier - the first Encounter.
Die komplette Milchstraße im Rechner, die Sterne akkurat im 3D-Modell
abgebildet, komplexe Newtonsche Gravitationsmechanik, komplexe Welten,
und und und ....
Zur Geschichte
Angefangen hatte es 1984, als David Braben und Ian Bell (noch in
Eintracht) das unvergessene ELITE für Acorn, dass sie später für viele
andere 8bit-Plattformen konvertierten, entwickelt haben. Als Nachfolger
kam dann 1993 David Braben's FRONTIER, hier trennten sich die Wege von
Bell & Braben. Auch FRONTIER war ein Meilenstein: komplett unter
DOS - die komplette Milchstrasse im PC, alle sichtbaren Sterne akkurat
an ihrem Platz, eine enorme Graphic, und unedlich viele Möglichkeiten,
sich in diesem Universum zu entwickeln.
1995 war es dann soweit: die vorerst letzte Produktion Braben's in
dieser Reihe: FRONTIER - FIRST ENCOUNTER (FFE). Das Game
wurde aber viel zu früh auf den Markt gebracht, die zuerst
ausgelieferten Versionen ließen sich nicht mal korrekt installieren.
Ein Patch nach dem anderen, dann das "Aus" von Gametek, welche die
Software vertrieben, es sah nach einem unschönen Ende aus. Schon 1995
zeichnete sich ab, das sich DOS als Betriebssystem überlebt hatte -
Windows 9x und seine Nachfolger sollten in Fußstapfen von DOS treten.
Damit hatte FIRST ENCOUNTER noch weniger Chancen, überhaupt bekannt zu
werden.
Niemand hatte aber mit den vielen FRONTIER Piloten mit
Programmierskills gerechnet, die zunächst aus der "vermackelten" Software
eine lauffähige Version herstellten. Braban selbst stellte auf
seiner FRONTIER DEVELOPEMENT Hompage eine lauffähige Version mitsamt
Assembler-Sourcecode zum Download zur Verfügung. John Jordan
entwickelte dann irgendwann eine Version, die unter Windows lief. Zur
Zeit ist die Version 2.8 von WinFFe aktuell..
JJ's Version ist hervoragend umgesetzt, um alle Bugs bereinigt und
läuft unter Windows9x, NT 4.0, Windows 2000, Windows XP . Die
"handcodierten" Missionen sind allesamt fehlerbereinigt ... die
Software läuft. Obwohl die Spielgraphic nach wie vor "DOSsig "
aussieht, wird WinFFE heute noch von einigen zig-tausend Menschen auf
der Welt genutzt. Wer's nicht glaubt, suche die entsprechenden Foren im
Web auf, oder bemühe eine der vielen Suchmaschinen.
Warum ist FFE so beliebt?
Versuchen Sie mal, einem Blinden die Farbe "Rot" zu erklären , oder
einem Tauben , die Schönheit einer Vogelstimme näher zu bringen.
Ähnlich verhält es sich mit FFE. Außerdem ist diese Simulation wirklich
so hinreichend komplex, daß man wirklich Megabytes von Text generieren
müßte, um eine halbwegs brauchbare Beschreibung abzuliefern. Läßt man
die ganze Spielhandlung, die Schiffe, Planeten usw. weg , bleibt immer
noch eine komplexe Weltraumsimulation. Die Sterne stehen da, wo man Sie
auch am Nachthimmel der Erde beobachten kann. Im Sonnensystem
"funktioniert" die Newtonsche Gravitationsmechanik so wie in der Natur,
selbst die Effekte, welche die NASA nutzt, um Sonden zu den äußeren
Planeten zu schicken ("Slingshot" um Jupiter oder Saturn) sind exakt
nachgebildet. Das liegt sicher daran, daß die Entwickler mit der
Sternwarte von Greenich zusammenarbeiteten und Mathematiker in
Zusammenarbeit mit Astronomen die "Physik" in FFE implementierten. Die
Sterne, die in FFE implementiert sind, entsprechen den Klassen
und Helligkeitstypen der Natur (beeindruckend: z.B. Besuch bei den
Plejaden Sektor 32,32).
Die Weltraumsimulation ist mit einer Handlung verknüpft, der man aber
nicht zwangsläufig folgen muss. Es gibt in gewisser Hinsicht kein Ziel
von FFE. Es sei denn, man möchte sein Ranking in der Eliteförderation
der Piloten und / oder seinen militärischen Rank in einem der
Machtblöcke (Imperium oder Förderation) so weit wie es geht nach oben
schrauben.
Es ist möglich, eine fast "eigenständige" virtuelle Existenz in FFE zu
entwickeln. Dabei kann man sich zu jedem Zeitpunkt entscheiden, ob man
sich als Händler, Schmuggler, Pirat, Kopfgeldjäger, Miner, Soldat oder
Attentäter (oder alles zusammen) seine Credits "verdient". Je nach
finanzieller Lage und Notwendigkeit, kann man sein Schiff aufrüsten
oder ein verbessertes Modell erwerben. Führt man den im Spiel
integrierten Handlungsfaden aus und ist in allen Missionen
erfolgreich, kann man das ultimative Schiff (Thargoid War ship)
erwerben.
Die Missionen, die man in den vielen Raumstationen oder planetarischen
Häfen erwerben kann, machen das Leben im FFE-Universum recht
kurzweilig: Das Auslöschen eines illoyalen Governeurs, das
Fotographieren schwerst bewachter feindlicher Basen in wirklich
unzugänglichen Sternensystemen, die Zerstörung feindlicher Basen oder
Stationen mit Nuklear-Raketen und und und...
Wie kommt Mann oder Frau an eine
Kopie?
Ok, behalten wir im Kopf, daß FFE nicht mehr für DOS unterstützt wird,
das heißt eine sogenannte "Abandonware" ist. David Braben hat selbst in
Frontier Developement (seine Domaine) die Assemblersourcen zum Download
bereitgehalten. Gametek, der Distributor ... ist den Weg aller
"neuen-Markt-Unternehmen" gegangen.
Und FFE lief in der kommerziellen Version niemals (wirklich zu keinem Zeitpunkt!) fehlerfrei. Erst durch
die befähigten Elite-Piloten mit
Assembler-Skills, welche den Assemblercode bereinigten und spätestens
dann John Jordan's WinFFe machten Frontier - First Encounter "lauffähig"
Daher ist folgender Weg der Königsweg: Unter http://www.eliteclub.org.uk
kann eine Shareware-Version herunter- geladen werden (Unter anderem auch
das Original-ELITE sein erster Nachfolger FRONTIER). Bitte beachten : es handelt
sich dabei um die "verbesserten", von David Braben freigegebenen
Assembler- versionen. Die laufen NUR unter DOS. Also nur für
Computer die noch unter einem prähistorischen Betriebssystem wie DOS ,
Windows3.x, Windows95 oder Windows98 laufen ... oder laufen müssen.
Alle anderen Windows-Versionen
unterstützen den Real-DOS-Mode nicht mehr !!
Kein Grund, "traurig" zu sein: Sharewareversion trotzdem
installieren, d.h. in die "richtigen" Verzeichnisse entpacken. Dann
geht Mann oder Frau auf die Seite von John Jordan WinFFE - Download
und lädt die aktuelle WinFFE-Version 2.8 und
entpackt diese im "richtigen" Verzeichnis. Klingt kompliziert ? Kein
Problem, den zum einem ist in jedem Archiv eine ausführliche Anleitung
und ein FAQ, zum anderen findet man auf der Seite von John Jordan eine
"Installtour for Idiots" (...nicht
meine Sprachschöpfung :)
Und wer der englischen Sprache nicht mächtig sein sollte ... Pech,
wirklich. FFE und WinFFE sind nur in englischer Sprache bei den
angegebenen Links zu bekommen. Wer's denn trotzdem unbedingt
haben muß: Mailt mir, wenn ich Zeit habe, poste ich Euch die Installation Thomas.Leu@gmx.de
Irgendwann hatt ich das unverschämte Glück, das FFE auf CD zu "ergattern"
- eBay machte es möglich. Die CD-version hat ein besonderes
"Gimmik" : Es sind dort Videos abgelegt! Landet
man auf einem Raumhafen, kommt man in den Genuß der
"Videos".
Die Videos sind sicherlich
mit Liebe gemacht, man hat für die Schauspieler (es
sind sicherlich alles Schauspielschüler) sogar eigens
"Uniformen" angefertigt. Nett gemeint....
Allerding
skann man bei einigen Videos das Hupen von Autos und
das Kläffen von Hunden hören. Aber durch die Videos
wird das Spiel richtig aufgewertet. Wer mir eine nette
email schreibt, und gut gegründen kann, daß er die Videos
dringend braucht ... schicke ich vielleicht eine Kopie...
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